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Einigung auf Sportfördervertrag – Regierungsfraktionen helfen mit Finanzspritze für Integrationsprojekte im Sport

Montag, 06.06.2016

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen begrüßen die zwischen Senat, Hamburger Sportbund und Hamburger Fußballverband heute im Grundsatz erzielte Einigung bei der Fortschreibung des Sportfördervertrages. Die Fraktionen zeigten sich außerdem erfreut darüber, dass ihre angekündigte Initiative, den Ausbau der Integrationsangebote von Sportvereinen mit zusätzlichen Mitteln in hoher sechsstelliger Größenordnung zu unterstützen, von den Verhandlungspartnern positiv aufgenommen wurde.

Konkret planen die Fraktionschefs Andreas Dressel und Anjes Tjarks sowie die Sportexpertinnen der Fraktionen Juliane Timmermann und Christiane Blömeke, aus Zusatzmitteln für die Flüchtlingsunterstützung einen hohen sechsstelligen Betrag für die Sportvereine abzuzweigen. Die entsprechende Initiative wird aktuell in den Fraktionsgremien abgestimmt und soll noch in diesem Monat in die Bürgerschaft eingebracht werden.

Dressel und Tjarks erklärten am Montag: "Wir freuen uns, dass wir mit unserer Initiative mithelfen konnten, eine Verständigung zu erreichen. Für beide Regierungsfraktionen ist klar: Im Sport liegen große Potenziale, was Integration und Zusammenhalt der Gesellschaft betrifft. Im Sport sind kulturelle, ethnische sowie religiöse Unterschiede und sprachliche Barrieren oft kein Hindernis. Gerade in den letzten Monaten haben die Sportvereine durch vielfältige, schnell und unbürokratisch zusammengestellte Angebote in herausragender Weise bewiesen, wie wertvoll sie bei der Integration von Flüchtlingen sind. Mit einer zusätzlichen Finanzspritze wollen wir helfen, dass diese Arbeit erleichtert, ausgebaut und weitergeführt werden kann."

Die beiden Sport-Fachsprecherinnen Juliane Timmermann und Christiane Blömeke erklärten: "Gespräche dürfen auch mal kontrovers sein – am Ende zählt das Ergebnis. Die jetzt erreichte Verständigung ist eine sehr gute Nachricht für den Hamburger Sport insgesamt. Wir begrüßen, dass der Sportbund einen Konsolidierungsbeitrag leistet, der dem Sport erhalten bleibt. Neben der Integration steht für uns das Thema Inklusion ganz oben auf der Agenda. Auch die Sanierungsoffensive für den Sport werden wir auf hohem Niveau fortsetzen. Hier haben wir schon viel erreicht, aber es gibt auch noch einiges zu tun. Deshalb ist umso wichtiger: Wir schicken den Sport nicht ins Abseits, sondern mitten auf das Spielfeld. Denn der Sport leistet in vielen Bereichen große gesellschaftliche Aufgaben."

Ansprechpartner

Andreas Dressel

  • Fachsprecherin / Fachsprecher

Juliane Timmermann

  • Fachsprecherin / Fachsprecher Sport

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