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Integrationsmotor Sport – Rot-Grün bringt zusätzliche Mittel auf den Weg

Dienstag, 28.06.2016

Mit insgesamt 800.000 Euro wollen die Fraktionen von SPD und Grünen das Projekt "Willkommen im Sport" unterstützen. Damit soll die erfolgreiche Integrationsarbeit der Sportvereine mit Geflüchteten in Hamburg fortgesetzt und ausgebaut werden. Einen entsprechenden Antrag reichen die Regierungsfraktionen zur Bürgerschaftssitzung Mitte Juli ein.

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: "Sport verbindet, Sport bringt die Menschen zusammen – gleich welcher Religion oder Herkunft sie auch sein mögen. Für eine gelingende Integration ist der Sport deshalb ein Schlüsselfaktor. Die Hamburger Sportvereine haben hier gerade in den letzten Monaten mit ihren vielen engagierten Freiwilligen Herausragendes geleistet. Diese so enorm wertvolle Arbeit wollen und können wir jetzt mit den zusätzlichen Mitteln weiter gezielt unterstützen."

Dazu Christiane Blömeke, sportpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Im Sport gelten für alle die gleichen Regeln: Unterschiedliche Sprachen, Kulturen oder Religionen sind im Sport leicht zu überbrücken. Sport hält gesund, stiftet Gemeinschaftsgefühl und hilft, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Das alles macht den Sport zu einem Integrationsmotor. Hamburgs Sportvereine haben bereits in herausragender Art und Weise bewiesen, dass sie geflüchtete Menschen erfolgreich ansprechen und für ihre Angebote gewinnen können. Durch das Projekt 'Willkommen im Sport' wurden in rund 30 Vereinen spezielle Angebote für Geflüchtete und in rund 60 Erstaufnahmen Sportangebote realisiert. Daneben haben zahlreiche weitere Vereine ihre Angebote für Geflüchtete geöffnet. Wenn wir die Vereine unterstützen, damit sie ihre Arbeit bedarfsgerecht fortsetzen und weiterentwickeln können, ist dies eine sehr sinnvolle Investition in unsere gemeinsame Zukunft."

Hintergrund:
"Willkommen im Sport" ist ein Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), das auch in Hamburg bereits zum Einsatz kommt. Wünschenswert ist es, dass dieser Ansatz in Hamburg flächendeckend etabliert wird, um in möglichst vielen Quartieren wohnortnah für Flüchtlinge diese Freizeitstrukturen schaffen zu können. Bei dem Projekt "Willkommen im Sport" werden finanzielle Mittel für Sport- und Bewegungsangebote für Geflüchtete und von Geflüchteten durch die Bundesregierung und die Freie und Hansestadt Hamburg zur Verfügung gestellt. Sportvereine und -verbände können Anträge auf Bezuschussung von sozial-integrativen Maßnahmen für diese Zielgruppe stellen.
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