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Zentren für Altersmedizin in den Bezirken aufbauen – Rot-Grün gibt Startsignal

Donnerstag, 17.03.2016

Die medizinische Versorgung älterer Menschen soll in Hamburg weiter ausgebaut werden. Mit einer Initiative zur Bürgerschaftssitzung Ende März geben SPD und Grüne jetzt das Startsignal für den Aufbau von Zentren für Altersmedizin. Ziel ist, in allen Bezirken ein solches Kompetenzzentrum mit stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten zu schaffen. Dabei sollen insbesondere auch die Belange von älteren Menschen berücksichtigt werden, die an Demenz erkrankt sind.

Dazu Sylvia Wowretzko, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: "Angesichts der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft ist das Thema Altersmedizin von herausragender Bedeutung. Wir wollen deshalb im gesamten Stadtgebiet, in allen Bezirken die Qualität so verbessern, dass überall geriatrisches Know-how verfügbar ist. Alle Bereiche rund um die Versorgung und Pflege älterer, kranker Menschen können und sollen davon profitieren. Es geht dabei nicht allein nur um eine rein medizinische Versorgung, die Kompetenzzentren in oder an Krankenhäusern sollen zugleich auch Beratungs- und Vermittlungsstelle zu Fragen der Altersmedizin sein und eng mit den in den Bezirken bereits bestehenden Angeboten wie Pflegestützpunkte oder niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. Insofern sind die Zentren für Altersmedizin ein ganz wichtiger Baustein für ein umfassendes und zugleich wohnortnahes Versorgungskonzept. Damit stärken und profilieren wir den Gesundheitsstandort Hamburg insgesamt."

Christiane Blömeke, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion dazu: "Gesundheitliche Fragen werden im Laufe des Lebens komplexer. Im Alter zeigt sich besonders deutlich, dass Gesundheit ein Zusammenspiel von körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden ist. Für das selbstbestimmte Leben im Alter sind neben einer guten medizinischen Behandlung auch umgebende Faktoren besonders wichtig, zum Beispiel das Wohnumfeld, die soziale Unterstützung, die Nutzung von Hilfsmitteln oder die richtige Beratung, wenn es um Pflegebedürftigkeit geht. Auch bei diesen Fragen sollen die altersmedizinischen Zentren besonders aktiv werden und mit Rat und Tat den älteren Patientinnen und Patienten zur Seite stehen."

Ansprechpartner

Sylvia Wowretzko

  • Fachsprecherin / Fachsprecher Gesundheit und Verbraucherschutz

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