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Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Oldenfelde-Siedlung

Donnerstag, 25.04.2013, Drucksache 20/7789

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage des Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter

Für die Freiwillige Feuerwehr Oldenfelde-Siedlung wird seit längerem der Neubau des Feuerwehrhauses geplant. Das derzeitige Feuerwehrhaus verfügt nur über eine Remise („Einspänner“), in der die Fahrzeuge hintereinander abgestellt werden müssen. Damit wird das Haus hinsichtlich der Größe der Abstell- und Abstandsflächen für die Einsatzfahrzeuge nicht mehr den heutigen Anforderungen gerecht. Außerdem sind die Sozialräume zu klein, die Toilettensituation für Frauen und Mädchen ungeeignet. Die Schutzkleidung kann nicht in einem separaten Raum untergebracht, sondern muss in der Remise vorgehalten werden (vgl. Drs. 19/1945).

Die Hamburgische Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung am 11. April 2013 einstimmig beschlossen, für eine Sanierungsoffensive der Freiwilligen Feuerwehr 4,5 Mio. Euro bereitzustellen (vgl. Drs. 20/7422). Über die Verwendung der Mittel der Sanierungsoffensive soll auf der Basis der Vorschläge der Freiwilligen Feuerwehr und im Einvernehmen mit ihr entschieden werden. Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Freitag wurde verkündet, dass mit den Mitteln der Sanierungsoffensive nun u.a. auch der Neubau des Feuerwehrhauses der FF Oldenfelde-Siedlung ermöglicht werden soll.

In diesem Zusammenhang frage ich den Senat:

1. Seit wann liegt die Baugenehmigung für den Neubau des Feuerwehrhauses vor?
2. Wie sieht der Zeitplan für den Neubau des Feuerwehrhauses aus?
3. Wie viel wird der Neubau voraussichtlich kosten?
4. Wie unterscheidet sich das neue Feuerwehrhaus von dem bisherigen hinsichtlich der räumlichen Situation und Ausstattung? (Bitte ausführen.)
5. Inwieweit bleibt die FF Oldenfelde-Siedlung während der Bauarbeiten einsatzbereit?
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