Im Gespräch: Ein dritter Bücherbus nördlich der Elbe. Was planen der Senat und die HÖB? Was ist angesichts des Spardrucks überhaupt finanzierbar?

Montag, 20.09.2010, Drucksache 19/7346

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Anne Krischok

Neben der Zentralbibliothek und den Stadtteilbibliotheken nehmen die beiden Hamburger Bücherbusse in den Bezirken Bergedorf, Harburg und Mitte einen wichtigen Versorgungsauftrag wahr und halten ein wichtiges Leseangebot für die Schulkinder in diesen Bezirken vor. Berichten zufolge werden diese beiden Busse intensiv in Anspruch genommen, außerdem sei ein dritter Bücherbus nördlich der Elbe im Gespräch.

Auch wenn ein solcher Bücherbus beispielsweise die geschlossenen Bücherhallen in Iserbrook, Lurup und Rissen nicht kompensieren könnte, wäre ein solches Angebot sicher auch im Hamburger Westen eine Möglichkeit, das zweifelsfrei wertvolle Leseangebot für die Kinder und Jugendliche zu verbessern.

Dies vorausschickend frage ich den Senat:
1. Wie bewerten der Senat, die zuständigen Behörden und der Stiftung Hamburgische Öffentliche Bücherhallen (HÖB) die Hamburger Bücherbusse grundsätzlich?
2. Welches sind aus Sicht des Senats, der zuständigen Behörden und der Stiftung Hamburgische Öffentliche Bücherhallen (HÖB) die Zielgruppen der Hamburger Bücherbusse?
3. Welche Strecke bzw. welche Stadtteile werden bislang von den Bücherbussen versorgt? Bitte auch Haltestellen auflisten.
4. Wie haben sich die entsprechenden Besucherzahlen entwickelt? Bitte seit dem Jahr 2005 aufführen.
5. Welcher finanzielle Aufwand muss von der HÖB für die Aufrechterhaltung dieses Angebots leisten? Bitte seit dem Jahr 2005 auflisten und nach den einzelnen Bestandteilen (Personalaufwand, Medienbeschaffung o.ä.) aufzählen.
6. Ist eine Ausweitung dieses Angebots angedacht oder geplant? Wenn ja, wie ist der aktuelle Stand der Überlegungen? Bitte darstellen. Wenn nein, warum nicht?
7. Gibt es nach Kenntnis des Senats, der zuständigen Behörden und der HÖB von Seiten der Bürgerinnen und Bürger oder von den Bezirksversammlungen entsprechende Anregungen zur Ausweitung dieses Serviceangebotes? Wenn ja, wie viele und welche im Einzelnen? Bitte darstellen.
8. Welche Hamburger Stadtteile wären nach sind nach Ansicht des Senats, der zuständigen Behörden und der Stiftung Hamburgische Öffentliche Bücherhallen (HÖB) für eine solche Ausweitung grundsätzlich geeignet? Bitte ausführen.
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