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Frankfurter Hut

Montag, 21.05.2012, Drucksache 20/4224

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage des Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter

Viele Bürgerinnen und Bürger stören sich über ständig zugeparkte Geh- und Radwege. Trotz des grundsätzlichen Verbots, auf Geh- und Radwegen zu parken, werden Fahrzeuge aller Art immer wieder aus Bequemlichkeit oder Zeitdruck rücksichtslos auf Geh- und Radwegen geparkt. Leidtragende sind Radfahrer und Fußgänger. Als Alternative zu klassischen Absperrelementen, die häufig auch für Fußgänger und Radfahrer Einschränkungen bedeuten, wurde die Bordsteinerhöhung „Frankfurter Hut“ entwickelt. Sie soll dem rücksichtslosen Falschparken ein Ende bereiten. In Hamburg kommt der „Frankfurter Hut“ bereits in einem Abschnitt der Stresemannstraße zum Einsatz.

In diesem Zusammenhang frage ich den Senat:

1. Wann und wo in der Stresemannstraße wurden aus welchen Gründen Bordsteinerhöhungen des Typs „Frankfurter Hut“ eingebaut?
2. Welche Erfahrungen wurden in Hamburg mit dem „Frankfurter Hut“ gemacht?
3. Inwieweit ist deren Einsatz auch an anderen Stellen in Hamburg denkbar?
4. Wer entscheidet über den Einsatz von Bordsteinerhöhungen des Typs „Frankfurter Hut“?
5. Inwieweit kann die Verwendung von Bordsteinerhöhungen des Typs „Frankfurter Hut“ den zuständigen Dienststellen empfohlen werden?
6. Wie viel kostet der „Frankfurter Hut“ im Vergleich zu herkömmlichen Absperrelementen (Anschaffung und Einbau)?
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