R. K. Hegeler/www.mediaserver.hamburg.de

Haushaltsplan 2015/2016, Einzelplan 6.2 Behörde für Umwelt und Energie – Finanzielle Unterstützung von Sanierungsmaßnahmen vereinsgetragener Freibäder

Freitag, 18.11.2016, Drucksache 21/

Antrag der Abgeordneten Monika Schaal, Andreas Dressel, Barbara Duden, Jenspeter Rosenfeldt, Ole Thorben Buschhüter, Martina Koeppen, Sören Schumacher, Juliane Timmermann, Annkathrin Kammeyer, Gert Kekstadt, Lars Pochnicht, Jens-Peter Schwieger, Regina Jäck, Annegret Kerp-Esche, Marc Schemmel, Hauke Wagner, Güngör Yilmaz und Fraktion sowie der Abgeordneten Ulrike Sparr, Dr. Stefanie von Berg, Christiane Blömeke, Farid Müller, Dr. Carola Timm (GRÜNE) und Fraktion

Neben den städtisch betriebenen Freibädern durch die Bäderland Hamburg GmbH bieten auch einige vereinsbetriebene Freibäder Angebote im kühlen Nass für Jung und Alt in den warmen Sommertagen. Sie ergänzen den städtischen Badebetrieb und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Freizeit- und Bewegungsangebot für alle Hamburgerinnen und Hamburg. Dabei reicht das Angebot von Lehrangeboten über Sportschwimmen und Wasserball bis hin zu zielgruppengerechten Angeboten.
Neben den Eintrittsgeldern tragen Mitglieder, Fördervereine sowie zahlreiche Spenderinnen und Spender zu Instandsetzungen, Anschaffungen und letztlich zum Erhalt der Bäder bei. Größere Investitionen und Sanierungsbedarfe stellen die vereinsbetriebenen Bäder jedoch häufig vor finanzielle Schwierigkeiten.
• Im Naturbad Kiwittsmoor, das vom Hamburger Turnerbund von 1862 e.V. betreut wird, müssen Sanitäranlagen sowie die Dachrinne der Umkleidekabinen saniert werden (rund 31.500 Euro).
• Im Strandbad Farmsen, das vom Förderverein Strandbad Farmsen betreut wird, müssen die Duschenkabinen saniert und neue Münzautomaten installiert werden (rund 35.000 Euro).
• Im Naturbad Ostende, das vom Verein Freibad Ostende e.V. betreut wird, müssen die Kinder-Spielgeräte und die Damentoiletten saniert werden (rund 30.000 Euro).
• Im Poseidonbad, das durch den Schwimmverein Poseidon Hamburg e.V. betreut wird, muss der Kiesfilter saniert werden (rund 37.500 Euro).

Die Bürgerschaft möge beschließen:
Der Senat wird ersucht,
1. die im Aufgabenbereich 290 Steuerung und Service in 2016 vorhandenen investiven Auszahlungsermächtigungen bei den sonstigen Investitionen für „Rückstellungen bei Freibädern“ für die Sanierungsbedarfe zur Verfügung zu stellen, und
2. der Bürgerschaft bis 31.03.2017 zu berichten.

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