Studie zum Wachstumspotential – Hamburger Hafen wird seine Position im Wettbewerb behaupten

Freitag, 04.12.2020

Der Hamburger Hafen weist weiterhin ein langfristiges und nachhaltiges Wachstumspotential auf. Das geht aus der Studie „Umschlagpotenzialprognose Hamburger Hafen 2035“ hervor, die die Behörde für Wirtschaft und Innovation gestern vorgestellt hat.

Dazu Markus Schreiber, Experte für Hafenpolitik der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Dass der Umschlag von Containern weiter zunehmen wird, ist eine gute Nachricht. Die breit angelegte Studie ist eine gute Grundlage für die weiteren Planungen, insbesondere auch für den Hafenentwicklungsplan, der in den nächsten anderthalb Jahren erstellt werden soll. Die zentrale Botschaft ist: Der Hamburger Hafen wird seine Position im schwierigen Wettbewerbsumfeld weiter behaupten. Umso wichtiger ist es, dass ein Umdenken stattfindet und nicht immer nur auf den Containerumschlag als einzigen Wertschöpfungsgaranten im Hamburger Universalhafen geschaut wird. Dass weniger Massengüter umgeschlagen werden, kann niemanden wundern, wenn in Zukunft weniger Kohle und Öl gebraucht werden. Das ist eine Herausforderung für den Hafen, zugleich aber auch eine große Chance. Unsere Zukunft heißt Wasserstoff – Wir wollen Hamburg zum europäischen Wasserstoffzentrum machen. Hamburg soll eine wesentliche Rolle bei Erzeugung, Verbrauch und Import von Wasserstoff spielen und so die Zukunft unseres Hafens sichern.“

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