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Ausbildungsbeteiligung der Hamburger Wirtschaft seit 2006

Donnerstag, 09.09.2010, Drucksache 19/7221

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Britta Ernst

Die Schriftliche Kleine Anfrage 18/6021 hatte ergeben, dass in Hamburg die Ausbildungsquote im industriellen Sektor von 2001 mit 5,1 Prozent bis 2005 mit 5,5 Prozent leicht angestiegen war. Im Dienstleistungssektor stieg sie in diesem Zeitraum nur von 4,5 auf 4,7 Prozent. Die Anzahl der ausbildenden Betriebe im Hamburger handwerk sank von 2003 mit 18,8 Prozent bis 2006 auf 15,4 Prozent. Im bereich der Hamburger Handelskammerpendelte sie sich 2004 und 2005 bei nur 3,8 Prozent ein.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:
1. Wie viele Auszubildende gab es jeweils im industriellen Sektor und im Dienstleistungssektor in den Jahren 2006–20010? Wie hoch war jeweils der Anteil im Vergleich zu den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten?
2. Wie stellt sich diese Quote im Vergleich zu anderen Großstadtmetropolen (Frankfurt, Berlin, München und Köln) dar? Bitte die jeweiligen Zahlen für die Vergleichsmetropolen angeben.
3. Hält der Senat die Quoten für ausreichend, um den Fachkräftenachwuchs der Hamburger Wirtschaft insbesondere im wachsenden Dienstleistungsbereich zu sichern?
3.1 Wenn ja, warum?
3.2 Wenn nein, in welchen Bereichen hält er welche Quote wäre notwendig und damit anstrebenswert?
4. Wie hoch ist die Anzahl der Betriebe in Hamburg, wie viele davon sind ausbildungsfähig und wie viele bilden aus? Bitte jeweils die Gesamtzahlen und nach Kammerbereichen aufgeschlüsselt, sowie in absoluten als auch prozentualen Zahlen für die Jahre 2006–20010angeben.
5. Welche Maßnahmen hat der Senat zur Steigerung der Ausbildungsbeteiligung von Kleinbetrieben in den Jahren 2006–20010 ergriffen?

Ansprechpartner

Britta Ernst

  • Fachsprecherin / Fachsprecher

Referent/in

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