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Kühn: "Verlässliche Perspektiven für den Wissenschaftsstandort Hamburg"

Donnerstag, 25.09.2014

In der heutigen Aktuellen Stunde zur Wissenschaftspolitik erklärt Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher Wissenschaft und Forschung der SPD-Fraktion: "Gerade erst gestern haben wir hier in der Bürgerschaft die Neubauten am Campus Bundesstraße und am Campus Bahrenfeld auf den Weg gebracht - ein ganz wichtiges Signal für die Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Hamburg. Wir stärken damit die Exzellenzcluster der Uni Hamburg in der Klimaforschung und in der physikalischen Strukturforschung. Der Neubau am Geomatikum und das Center for Hybrid Nanostructures in Bahrenfeld machen einmal mehr deutlich: Forschung und Wissenschaft haben unter dem SPD-Senat höchste Priorität. Nicht zuletzt werden uns die zusätzlichen Entlastungen durch das Bildungspaket helfen, derartige Investitionen in Bildung und Wissenschaft abzusichern."

Kühn weiter: "Die gestrige Entscheidung fügt sich ein in eine ganze Kette von Maßnahmen, mit denen wir in den letzten Jahren den Wissenschaftssektor gestärkt haben. Beispielhaft dafür stehen auch der Bau der Kinderklinik am UKE, das neue Hauptgebäude für die TU Harburg, der Neubau der Hafencity Universität oder auch die geplante Innensanierung des Philosophenturms an der Uni Hamburg. Auch in Zeiten von Schuldenbremse ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen, Hamburg als herausragenden Wissenschaftsstandort durch verlässliche Vereinbarungen mit den Hochschulen und durch massive Investitionen in Bildung und Forschung weiterzuentwickeln. Die Oppositionsparteien erschöpfen sich dagegen einzig und allein in der Forderung nach mehr Geld, wo aber dafür dann an anderer Stelle des Hamburger Haushalts gekürzt werden soll, darüber hört man nichts – diese Politik ist schlicht und ergreifend unseriös."

Kühn: "Allein für Hochschulen, Wissenschaft und Forschung werden Jahr für Jahr rund 1 Milliarde Euro ausgegeben, immerhin knapp 8 Prozent der Gesamtausgaben der Stadt. Die beiden größten Ausgabeposten stellen hierbei die Zuweisungen an die Hochschulen von 642 Millionen Euro im Jahr 2015 und die Mittel für gemeinschaftsfinanzierte außeruniversitäre Forschungsinstitute und die landesfinanzierten Forschungsinstitute dar. Nach einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers liegen die Ausgaben Hamburgs für Wissenschaft mit 515 Euro je Einwohner deutlich höher als die Ausgaben aller anderen Länder einschließlich Bayern (271 Euro je Einwohner) und Baden-Württemberg (310 Euro je Einwohner). All das zeigt: Wir entwickeln Hamburg als Wissenschafts- und Forschungsstandort verlässlich und mit klarem Kurs für die Zukunft weiter."

Ansprechpartner

Philipp-Sebastian Kühn

  • Fachsprecherin / Fachsprecher Wissenschaft und Forschung

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