Hilfsfonds für Studierende: „Auch in der Coronakrise darf Bildung niemals eine Frage des Geldes sein“

Mittwoch, 01.04.2020

Der Hamburger Senat hat heute angekündigt, einen Hilfsfonds für Studierende einzurichten. Dieser soll bei finanziellen Engpässen, die durch die Coronakrise entstanden sind, schnell und unkompliziert helfen. Auch die Überweisung des Semesterbeitrags soll zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.

Dazu Dr. Sven Tode, Wissenschaftsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Senat und Studierendenwerk greifen den Studierenden mit dem neuen Hilfsfonds kräftig unter die Arme. Weil sie ihren Nebenjob verloren haben oder nur über wenige Rücklagen verfügen, sind viele Studentinnen und Studenten im Zuge der Coronakrise in finanzielle Not geraten. Erschwerend kommt hinzu, dass Studierende in der Regel nicht von den üblichen sozialen Sicherungsnetzen erfasst werden. Mit einem zinslosen Darlehen von 400 Euro füllt Hamburg eine große Lücke. Eine Erleichterung ist auch, dass der Semesterbeitrag vorerst nicht gezahlt werden muss. Mit dem Studierendenwerk haben wir einen verlässlichen Ansprechpartner, um vielen jungen Menschen an unseren Hochschulen durch diese schwere Zeit zu helfen. Auch in den kommenden Wochen werden wir den wissenschaftlichen Nachwuchs fest im Blick behalten. Für uns als SPD-Fraktion ist klar, dass auch in der Coronakrise Bildung niemals eine Frage des Geldes sein darf.“
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