Psychologische Beratung für Studierende

Donnerstag, 13.08.2009, Drucksache 19/3822

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage des Abgeordneten Philipp-Sebastian Kühn

Nach Einführung des Bachelor-/Master-Studiensystems mehren sich an den Hochschulen die Anzeichen, dass die gestiegene Arbeits- und Prüfungsbelastung bei den Studierenden zunehmend zu psychischen Problemen führt (Erfolgsdruck, Prüfungsangst, Versagensängste etc).

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

1. Welche Angebote von psychologischer Beratung für Studierende gibt es in Hamburg und wie werden diese finanziert? (Bitte aufschlüsseln nach Trägern wie Hochschule, Studierendenwerk, ASten etc und Umfang des Angebots in Stunden)

2. Wie haben sich die Fallzahlen (stattgefundene Beratungsgespräche) in den letzten Jahren entwickelt? (Bitte ab dem Jahr 2001 aufschlüsseln für die einzelnen Angebote und in der Summe)

3. In wie vielen dieser Fälle waren Probleme im Studium Ursache für den Beratungsbedarf der Studierenden? (Wenn möglich bitte aufschlüsseln nach Problemfeldern)

4. Nimmt der Senat einen gestiegenen Beratungsbedarf für Probleme mit psychologischem Hintergrund bei Studierenden war? Wenn ja: Wie erklärt sich der Senat diese Entwicklung und wie soll dem entgegen gewirkt werden?

5. Ist geplant, die Beratungsangebote für psychische Probleme auszubauen? Wenn ja: Wann, in welchem Umfang und wie wird dies finanziert? Wenn nein: Warum nicht?


Ansprechpartner

Philipp-Sebastian Kühn

  • Fachsprecherin / Fachsprecher Wissenschaft und Forschung

Referent/in

Dokumente

Antwort des Senats

© SPD-Bürgerschaftsfraktion 2016, Inc. Alle Rechte vorbehalten.