Verkehrssicherheit an der Krausestraße

Montag, 27.05.2013, Drucksache 20/8145

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Sylvia Wowretzko

Die Krausestraße verläuft in Hamburg-Nord durch die Stadtteil Dulsberg und Barmbek-Nord. Sie verbindet, beginnend im Eilbektal, die Bezirke Wandsbek und Hamburg-Nord und ist eine viel genutzte Verbindung zu den nördlichen Stadtteilen Hamburgs.

Die Beschaffenheit der Krausestraße als „unechte“ vierspurige Straße, schmale Fußwege und das Fehlen eines separaten Fahrradwegs, sorgen für erhöhtes Konfliktpotential der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bei der Nutzung der Krausestraße.

Dies vorausgeschickt frage ich den Senat:

1. Wann wurde zuletzt eine Zählung der die Krausestraße nutzenden KFZ durchgeführt und sind derartige Zählungen in Kürze zu erwarten (die Ergebnisse vorhandener Zählungen der KFZ/h bitte aufführen und nach PKW und LKW aufschlüsseln)?

2. Wenn keine belastbaren aktuellen Daten vorliegen: Wie viele KFZ befahren die Krausestraße täglich (bitte nach PKW und LKW und nach Tageszeit aufschlüsseln; zur Ermittlung können auch Kontaktschleifen der unmittelbaren Umgebung herangezogen werden.)?

3. Sind Baumaßnahmen entlang der Krausestraße geplant?

a. Wenn ja, welche?
b. Wenn nein, welche Maßnahmen können getroffen werden, um die Situation für Fahrradfahrende, Autofahrende und zu Fuß Gehende unter Verkehrssicherheitsaspekten zu verbessern?

4. Wie muss eine mit den Eckdaten der Krausestraße beschaffene Straße nach aktuellen Regularien geplant werden (bitte die jeweiligen Breiten für Fußweg-, Fahrradweg-, und Straßenführung benennen)?

5. Stimmen die aktuellen planerischen Vorgaben mit der tatsächlichen Situation entlang der Krausestraße überein?

6. Wie hoch ist das Verkehrsaufkommen in Hamburg durchschnittlich auf:

a. Zweispurigen Straßen?
b. Vierspurigen Straßen?

7. Lassen sich anhand des Vergleichs der alten und neuen Zählungen Tendenzen für die zukünftige Frequentierung durch PKW und LKW der Krausestraße ermitteln (bitte in KFZ/h angeben)?

8. Wenn keine älteren Daten vorliegen: Wie ist die zukünftige Verkehrsentwicklung in der Krausestraße einzuschätzen (bitte in KFZ/h angeben und nach LKW/PKW aufschlüsseln)?

9. Unter welchen Bedingungen können/sollen folgende Maßnahmen in Hamburg generell umgesetzt werden (bitte jeweils die entsprechenden Rechtsgrundlagen benennen):

a. Fahrradschutzstreifen
b. Angebotsstreifen für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer

10. Ist die Einrichtung von Fahrradschutz- bzw. Angebotsstreifen im Teilstück der Krausestraße auf Höhe der S-Friedrichsberg bis zur Kreuzung Bramfelder Straße möglich?

11. Wie viele Unfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrenden und KFZ hat es in der Zeit von Januar 2011 bis zum heutigen Tage gegeben?

12. Lässt sich für den zu 10. benannten Abschnitt eine vom Hamburger Durschnitt abweichende höhere Verkehrsunfallrate bestätigen?

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