Schulvorstand I in den beruflichen Schulen

Montag, 12.11.2007, Drucksache 18/7338

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage des Abgeordneten Gerhard Lein

Die im Mai 2006 von der Bürgerschaft beschlossene Reform des beruflichen Schulwesens in Hamburg soll u.a. die Kooperation zwischen Wirtschaft und Ausbildungsbetrieben auf der einen Seite und dem Staat mit seinen beruflichen Schulen auf der anderen Seite verbessern. Dazu ist auch eine Gremienstruktur entwickelt worden, in der Staat und Wirtschaft gleichberechtigt vertreten sind. Zu diesen Gremien gehören für die Berufsschulen, die Berufsvorbereitungsschulen und die in sozialpädagogischen Bildungsgängen vollqualifizierenden Schulformen der „Schulvorstand I“, dem neben vier Schulvertretern und anderen vier Wirtschaftvertreter und zwei Gewerkschaftsvertreter - letztere ohne Stimmrecht - angehören. Mittlerweile ist ein ganzes Schuljahr mit der neuen Organisationsform absolviert worden. Es liegen also erste Erfahrungen über die tatsächliche Beteiligung der Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter an den Gremien der beruflichen Schulen vor.



Ich frage deshalb den Senat:

1.1. An wie vielen der 45 Berufsschulen mit Schulvorstand I sind
a. die vier Wirtschaftsvertreter und
b. die zwei Gewerkschaftsvertreter benannt worden?
1.2. An wie vielen Berufsschulen sind sowohl die vier Wirtschaftsvertreter als auch die zwei Gewerkschaftsvertreter benannt worden?

2. Wie viele der Wirtschaftsvertreter kommen aus Unternehmen, die zur Handelskammer, und wie viele aus Unternehmen, die zur Handwerkskammer gehören?

3.1. Haben an allen Berufsschulen mit Schulvorstand I die Vorstände mindestens zweimal getagt?
3.2 Wenn nein: An wie vielen Schulen nicht?

4.1.Wie viele Tagungen von Schulvorständen I hat es insgesamt gegeben?
4.2 Bei wie vielen davon waren
a. Vertreter der Wirtschaft (bitte getrennt nach Organisationsbereich der Handels- und der Handwerkskammer auflisten) und
b. Vertreter der Gewerkschaften anwesend?


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Gerhard Lein

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