Neue Corona-Verordnung: „Wir dürfen jetzt nicht leichtsinnig werden“

Donnerstag, 28.01.2021

Die Hamburgische Bürgerschaft debattiert im Rahmen ihrer heutigen Sitzung die 29. und 30. Verordnung zur Änderung der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Hamburger Senats.

Dazu Ksenija Bekeris, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Deutschland hat in der Corona-Pandemie 53.000 Todesfälle zu beklagen – mehr als 1.000 davon aus Hamburg. Diese Zahlen machen einmal mehr deutlich, worum es geht, wenn die Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten neue Maßnahmen beschließt. Zwar haben wir sinkende Infektionszahlen und die Maßnahmen scheinen endlich zu greifen. Doch vor dem Hintergrund neuer Virusmutationen kann der Schein trügen. Es kommt weiterhin auf jede Einzelne und jeden Einzelnen an. Deshalb ist es richtig, dass der Senat die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz konsequent und schnell umgesetzt hat. Mit dem Bekenntnis zum Homeoffice und der verpflichteten Anwendung von medizinischen Masken beim Einkaufen oder im ÖPNV haben wir weitere sinnvolle Verbesserungen etabliert. Wir dürfen jetzt nicht leichtsinnig oder ungeduldig werden. Insbesondere auch für die Frage nach ein Lockerung der Maßnahmen ist es leider noch viel zu früh.“

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