Sanierungsfonds Hamburg 2020: Rot-Grün sichert Umbau des Blankeneser Marktplatzes

Donnerstag, 05.12.2019

Die 2017 begonnene Sanierung und Neugestaltung des Blankeneser Marktplatzes samt umliegender Straßen ist zuletzt wegen fehlender Finanzierungsmöglichkeiten durch den Bezirk ins Stocken geraten. Mit einem Antrag zur nächsten Bürgerschaftssitzung wollen SPD und Grüne nun die Fortsetzung der Arbeiten ermöglichen. Dazu sollen die fehlenden Mittel in Höhe von 840.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 bereitgestellt werden. Die zuvor in einem aufwendigen Verfahren erarbeitete Planung kann damit zeitnah umgesetzt werden.

Dazu Dr. Mathias Petersen, Vorsitzender des Haushaltsausschusses und Abgeordneter der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Ich freue mich sehr, dass wir die Neugestaltung des Blankeneser Marktplatzes tatkräftig unterstützen können. Das Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Bürgerinnen und Bürger vor Ort für Ihren Stadtteil einstehen und gemeinsam mit der Politik nach tragfähigen Lösungen suchen. Der neue Marktplatz im Blankeneser Zentrum wird dem schon jetzt attraktiven Stadtteil gut zu Gesicht stehen. Mit ihm wird Hamburgs Westen noch weiter an Charme gewinnen.“

Dazu Filiz Demirel, Wahlkreisabgeordnete für die Elbvororte der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Marktplätze sind Orte, an denen sich Menschen alltäglich begegnen. Sie beleben den Handel und ziehen Besucher an. In Blankenese zeigt der jahrelange Prozess und ein intensives Beteiligungsverfahren, wie wichtig den Blankeneserinnen und Blankenesern ihr Marktplatz ist. Die vorgesehenen Arbeiten sollen den barrierefreien Zugang zum Marktplatz verbessern, Raum für zusätzliche Sitzmöglichkeiten sowie eine kleine Bühne für kulturelle Aufführungen schaffen. Das belebt den Ortskern und stärkt den Marktplatz in seiner traditionellen Funktion. Ich bin sehr froh, dass wir mit unserem Antrag die fehlenden Mittel für den Umbau des Blankeneser Markplatzes aus dem Sanierungsfonds der Bürgerschaft bereitstellen und auch der Bürgerverein Blankenese die Arbeiten mit 284.000 Euro unterstützen will.“

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