Wissenschaftsstandort Hamburg auf Kurs – Rot-Grün bringt MINT-Forschungsrat auf den Weg

Donnerstag, 31.03.2016

Mit einer Initiative zur heutigen Bürgerschaftssitzung bringt die rot-grüne Koalition die Etablierung eines MINT-Forschungsrates auf den Weg. Damit soll die sehr gute Positionierung des Wissenschaftsstandortes Hamburg im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (MINT) weiter ausgebaut werden. Zweck dieses neuen Gremiums ist eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu befördern.

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Der Anfang des Jahres veröffentlichte MINT-Bericht des Wissenschaftsrates hatte unseren staatlichen Hamburger Hochschulen bereits ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. Um das Potential als Spitzenstandort durch engere Vernetzung der Akteure weiter zu realisieren, war unter anderem auch die Etablierung eines solchen Forschungsrats vorgeschlagen worden. Diesen Impuls greifen wir mit unserer Initiative nun auf."

Dazu Dr. Carola Timm, wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Die positive Bewertung des Wissenschaftsrates ist ein großer Ansporn, diese gute Ausgangslage in den MINT-Fächern weiter auszubauen. Mit dem Helmholtz-Zentrum Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) auf dem Forschungscampus Bahrenfeld der Universität haben wir einen Kristallisationspunkt mit internationaler Strahlkraft, gleichzeitig gibt es eine gut funktionierende, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Geistes- und Sozialwissenschaften. Mit dem Forschungsrat wollen wir die Vernetzung der verschiedenen Akteure – Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Wissenschaftsbehörde – weiter fördern. Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, wird es uns auch gelingen, die Metropolregion Hamburg als Wissenschaftsstandort weiter voranzubringen."
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