zu Drs. 21/11858 Gutachten über die Baukosten in Hamburg fortschreiben

Montag, 19.02.2018, Drucksache 21/

Antrag der Abgeordneten Dirk Kienscherf, Martina Koeppen, Anne Krischok, Christel Oldenburg, Uwe Lohmann, Dorothee Martin, Lars Pochnicht, Michael Weinreich und Fraktion sowie der Abgeordneten Olaf Duge, Filiz Demirel, René Gögge, Farid Müller, Ulrike Sparr (GRÜNE) und Fraktion

Das „Gutachten zum Thema Baukosten in Hamburg“ hatte neben der Herstellung von Transparenz über die Baukosten das Ziel, Kostenfaktoren zu identifizieren, damit Behörden, Bezirke und Wohnungswirtschaft anschließend Schlussfolgerungen ziehen und als Konsequenz Lösungsvorschläge zur Reduktion der Baukosten erarbeiten können. Die Entwicklung der absoluten Höhe von Baukosten im jährlichen Verlauf ist für den Prozess einer Stabilisierung oder Reduktion der Kostenfaktoren jedoch nur von untergeordneter Bedeutung und würde für die Erstellung von Lösungsstrategien keine Erkenntnisgewinne bereithalten.
Eine jährliche Fortschreibung der wichtigsten Inhalte mit einem geringeren Aufwand wäre allerdings auch aus Sicht der rot-grünen Koalition wünschenswert. Denkbar wäre zum Beispiel eine indexierte Fortschreibung (eine Hochrechnung der Ergebnisse von 2017 mit einem Preissteigerungs-Index).
Eine Beauftragung eines Gutachtens zur Fortschreibung der Entwicklung der Grundstückskosten in Hamburg ist nicht erforderlich, da es einen jährlich veröffentlichten Bericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte gibt, in dem die Entwicklung der Grundstückskosten für Hamburg ausführlich dargestellt wird. Für das Jahr 2017 soll der Bericht des Gutachterausschusses im Laufe des Jahres 2018 veröffentlicht werden.

Die Bürgerschaft möge beschließen:
Der Senat wird ersucht,
eine jährliche Fortschreibung der wesentlichen Kennwerte des Gutachtens über Baukosten vorzunehmen.
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