Für eine bessere Krippen- und Kita-Bedarfsplanung und der Versorgungsgrade

Dienstag, 11.03.2008, Drucksache 19/22

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Gro�e Anfrage der Abgeordneten Elke Badde, Jan Balcke, Ksenija Bekeris, Thomas Böwer, Ole Thorben Buschhüter, Wilfried Buss, Bülent Ciftlik, Gabriele Dobusch, Anja Domres, Andreas Dressel, Barbara Duden, Ingo Egloff, Gunnar Eisold, Britta Ernst, Günter Frank, Andy Grote, Uwe Grund, Metin Hakverdi, Dirk Kienscherf, Rolf-Dieter Klooß, Martina Koeppen, Anne Krischok, Philipp-Sebastian Kühn, Gerhard Lein, Arno Münster, Michael Naumann, Michael Neumann, Christel Oldenburg, Mathias Petersen, Ties Rabe, Jan Riecken, Wolfgang Rose, Andrea Rugbarth, Monika Schaal, Martin Schäfer, Jana Schiedek, Stefan Schmitt, Sören Schumacher, Karl Schwinke, Dorothee Stapelfeldt, Carola Thimm, Juliane Timmermann, Karin Timmermann, Peter Tschentscher, Carola Veit und Fraktion.

Nach dem Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) soll der öffentliche Jugendhilfeträger regelmäßig den “Bestand an Einrichtungen und Diensten feststellen”, den Bedarf ermitteln und die “Befriedigung des Bedarfs” planen (§ 80 SGB VIII). Seit Einführung des nachfrageorientierten Kita-Gutscheinsystems findet dies in Hamburg für die Kindertagesbetreuung nicht mehr regelhaft statt. Allerdings ist wegen der andauernden erheblichen Nachfrage-Effekte ebenso wie wegen des geplanten Krippenausbaus abzusehen, dass in den nächsten Jahren in erheblichem Maße neue Krippen- und Kita-Plätze zu schaffen sein werden. Vor dem Hintergrund negativer Erfahrungen insbesondere mit Neubauten und Neueinrichtungen von Kindertagesstätten (Beispiel Marienkäfer) scheint es dringend erforderlich, die Ausbaupläne von Trägern fachbehördlich mitzubegleiten und mitzusteuern. Benötigt werden für eine Bedarfsplanung neben den allgemein verfügbaren Zahlen über Kinder in den Stadtteilen Angaben über den aktuellen Bestand an Plätzen.

Wir fragen den Senat:
1. Wie viele Kindertagesplätze werden zurzeit in den verschiedenen Leistungsarten des Kita-Gutschein-System von den Trägern angeboten? (Bitte nach Bezirken, Stadtteilen und Ortsteilen sowie für Hamburg insgesamt und jeweils nach Krippe, Elementar und Hort sowie Integrationsplätzen aufschlüsseln)?
2. Wie viele Kinder in den verschiedenen Altersgruppen 0-3, 3-6, 6-14 wohnen in den jeweiligen Stadtteilen, Bezirken und Ortsteilen und welche Versorgungsquoten ergeben sich jeweils daraus?


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