Gentechnikfreies Hamburg

Montag, 22.02.2010, Drucksache 19/5468

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Schaal

Mit der Drucksache 19/5091 hat die Hamburgische Bürgerschaft einstimmig einen Antrag beschlossen, mit dem sich alle Fraktionen für ein „auch zukünftig“ gentechnikfreies Ham-burg einsetzen.
Der Antrag zielt vor allem auf die Produktion und den Einsatz gentechnisch unveränderter Lebensmittel ab, während die Frage des Einsatzes gentechnisch veränderter Organismen (GVO) bei übrigen Pflanzen nur im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenschau thematisiert wird.
Ich frage daher den Senat:
1. Auf welche Weise stellt der Senat bzw. die zuständige Behörde sicher, dass bei der Bepflanzung und Pflege von öffentlichen Grünflächen in Hamburg keine gentech-nisch veränderten Organismen eingesetzt werden?
2. Verfügt die Stadt über Flächen, auf denen Obst, Gemüse, Getreide, Futtermittel oder Blumen angebaut werden?
a. Wie viele Flächen davon sind verpachtet und für welche Zweck?
b. Wie viele Flächen bewirtschaftet die Stadt ggfs. selbst und für welche Zwecke?
c. Verpachtet oder bewirtschaftet die Stadt Flächen, auf denen gentechnisch ver-änderte Organismen ausgebracht werden?
d. Wenn ja wo, wie viele und zu welchem Zweck?
3. Auf welche Weise stellt der Senat bzw. die zuständige Behörde ggfs. sicher, dass auf den unter Ziffer 1 und 2 erfragten Flächen keine GVO eingesetzt werden?
4. Welche privaten und öffentlichen Lehr- und Forschungseinrichtungen in Hamburg befassen sich mit Fragestellungen und Forschungsgegenständen im Zusammen hang mit der sog. grünen Gentechnik?

Ansprechpartner

Monika Schaal

  • Umwelt, Klima und Energie

Referent/in

Tricola Schmidt

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