Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“: Was passiert in Niendorf-Nord?

Freitag, 27.08.2010, Drucksache 19/7094

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Schaal

Wie die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt am 28.01.2010 mitteilte, wurde von der „Senatskommission Integrierte Stadtteilentwicklung“ beschlossen, das Zentrum Niendorf-Nord in das Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufzunehmen.

Weiter hieß es in der BSU-Presseerklärung: „Im Nahversorgungszentrum Niendorf-Nord ist seit einiger Zeit eine fortschreitende Ausdünnung des Angebots zu beobachten, darüber hinaus entspricht die Gestaltung und bauliche Struktur des Einkaufszentrums nicht mehr heutigen Erwartungen. Hier sollen rechtzeitig die vorhandenen Potentiale gestärkt werden und das Quartierszentrum gemeinsam mit den Gewerbetreibenden, Eigentümern und anderen Akteuren vor Ort weiter entwickelt werden, um insbesondere auch älteren, weniger mobilen Menschen und Familien Einkaufsmöglichkeiten und einen sozialen Treffpunkt in ihrer direkten Umgebung zu erhalten.“

Bereits im November 2009 hatte die Bezirksversammlung Eimsbüttel (Drucksachen-Nr. 1106/XVIII) ein umfassendes Konzept zur weiteren Entwicklung des Quartiers Niendorf-Nord beschlossen.

Das Konzept war Ergebnis vieler Gespräche und Beratungen mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Eigentümern, Wohnungsbaugenossenschaften, der IG Niendorf-Nord und örtlichen Einrichtungen.

Im März 2010 wurde dem Ortsauschuss Lokstedt ein erster Zwischenbericht über den Stand des Verfahrens gegeben.

Ich frage den Senat:

1. Welche Maßnahmen zur weiteren Entwicklung des Quartiers Niendorf-Nord sind geplant?
a. Wer ist an der Erarbeitung der Maßnahmen beteiligt?
b. Wann sollen die Maßnahmen begonnen und bis wann sollen sie umgesetzt werden?
c. Welche Mittel sind mit der Durchführung der einzelnen Maßnahmen verbunden?
d. Inwieweit wird der Beschluss der BV Eimsbüttel (Drucksachen-Nr. 1106/XVIII) bei der Erarbeitung und Umsetzung der Maßnahmen berücksichtigt?

2. Wie ist der Sachstand bei der Ausschreibung eines Städtebaulichen Entwicklungs-konzepts und bei der EU-weiten Ausschreibung für ein Quartiersmanagement?

3. Welchen Ansprechpartner gibt es vor Ort für die Initiierung und Umsetzung des Programms und die Koordinierung der Interessen der unterschiedlichen Akteure (Geschäftsinhaber, Wohnungsbaugenossenschaft, Einrichtungen, etc.) vor Ort?

4. Welche Gesamtsumme soll für die Aufwertung des Quartiers zur Verfügung gestellt werden?
a. Wie werden die Mittel aufgeteilt?
b. Aus welchen Titeln werden die Mittel zur Verfügung gestellt?

5. Wann sollen die Maßnahmen öffentlich vorgestellt werden?

Ansprechpartner

Monika Schaal

  • Umwelt, Klima und Energie

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