Länderübergreifende Katastrophenschutzübung „Brokdorf 2010“

Mittwoch, 07.07.2010, Drucksache 19/6696

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter, Monika Schaal

Am 3. Juli 2010, um 8 Uhr, begann die Katastrophenschutzübung „Brokdorf 2010“ als kombinierte Katastrophenschutz- und Strahlenschutzvorsorgeübung. Am 5. und 6. Juli wurde sie als bundesweite Strahlenschutzvorsorgeübung fortgesetzt. Mit der Übung hat das Land Schleswig-Holstein eine Reihe länderübergreifender Übungen zum Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen fortgeführt. An der Übung war u.a. auch die Freie und Hansestadt Hamburg beteiligt.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Senat:

1. Welchen Zweck verfolgte die Länderübergreifende Katastrophenschutzübung „Brokdorf 2010“?

2. Wer bzw. welche Institution hatte die Federführung bzw. die verantwortliche Leitung bei der Übung?

3. Welches Szenario mit welchen Annahmen lag der Übung zugrunde?

4. Wie ist das Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg in das Szenario eingebunden und welche Annahmen lagen dafür zugrunde?

5. Welche Dienststellen und Einrichtungen der Freien und Hansestadt Hamburg mit jeweils wie vielen Beteiligten waren an welchen Tagen an der Übung beteiligt?

6. Welche Aufgaben waren Hamburger Dienststellen und Einrichtungen jeweils zugeordnet?

7. In welchem Umfang war die Bevölkerung aus welchen Teilen des Übungsgebietes einbezogen?

8. Inwieweit waren auch Teile der Hamburger Bevölkerung mit einbezogen?

9. Hat es bereits eine Auswertung der Übung gegeben?
 Wenn ja: Welches Ergebnis wurde mit der Übung erzielt bzw. welche Schwachstellen hat die Übung offenbart?
 Wenn nein: Wann ist mit einer Auswertung zu rechnen?

10. Wie soll möglichen Schwachstellen der Übung begegnet werden?

Ansprechpartner

Ole Thorben Buschhüter

  • Verkehr

Monika Schaal

  • Umwelt, Klima und Energie

Referent/in

Tricola Schmidt

Dokumente

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