Hamburger EnergieAgentur (Hamea) II

Dienstag, 04.05.2010, Drucksache 19/6123

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Schaal

Aus den Senatsantworten auf meine Schriftliche Kleine Anfrage 19/5683 ergeben sich Nachfragen.

Ich frage den Senat:

1. Drei Stellen der Energieagentur waren besetzt, eine vierte sollte „in Kürze besetzt werden“.
Ist diese Stelle inzwischen besetzt worden und wenn nein, warum nicht und wann soll die Stelle besetzt werden?

2. Der Senat hatte ausgeführt, dass man Privathaushalte über Druckerzeugnisse, Medienberichterstattung, Internet und Multiplikatoren erreichen wolle. Zudem seien weitere Werbemaßnahmen in Vorbereitung. Jährlich stehen hierfür Sachmittel in Höhe von 765.000 Euro zur Verfügung.

a. Werden die gesamten Sachmittel für Werbung ausgegeben?
b. Wie teilen sich die Sachmittel auf?
c. Um welche Werbe-Maßnahmen handelt es sich?
d. Sind diese mittlerweile umgesetzt?

3. Die Hamea soll „projektbezogen mit unterschiedlichen Partnern zusammenarbeiten, um eine effektive Ansprache der Privathaushalte zum Thema Energiesparen und Klimaschutz zu gewährleisten“.

a. Welche Partner sind in die Arbeit der Hamea einbezogen?
b. Welche projektbezogene Zusammenarbeite ist mit jeweils welchen Partnern für die nächste Zeit geplant?
c. Wer entscheidet über die Auswahl der Partner?

4. Die Hamea soll eine Vielzahl von Projekten mit verschiedenen Koopera-tionspartnern koordinieren. Als erste Maßnahme können 500 Haushalte zwischen März bis Oktober 2010 einen erfahrenen Berater der Verbraucherzentrale Hamburg zu einem zweistündigen kostenlosen Energiecheck ins Haus holen.

a. Wie viele kostenlose Energiechecks wurden bislang durchgeführt?
b. Welchen Umfang hat die Beratung vor Ort jeweils?
c. Ist eine Verlängerung/ Ausweitung des Projektes geplant und wenn ja, in welcher Form bzw. wenn nein, warum nicht?

5. Der Caritasverband zu Hamburg e.V. (Caritas) und die HAB Hamburger Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH bieten seit Anfang April zunächst in drei Bezirken kostenlose Beratung fürs Energiesparen in einkommens-schwachen Haushalten an. Das Angebot richtet sich an Empfänger von Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Sozialhilfe.
Dem Caritasverband für Hamburg e.V. wurde hierfür eine Zuwendung in Höhe von 158.250,45 Euro aus Mitteln der Hamea zur Verfügung gestellt.

a. Welche Leistungen umfasst die Beratung im Rahmen des Projekts des Caritasverbandes?
b. Wie werden einkommensschwache Haushalte ermittelt, wie nimmt Hamea Kontakt auf bzw. wie wird die Zielgruppe jeweils über das Projekt informiert?
c. In welchen Bezirken wird das Projekt angeboten?
d. Über welchen Zeitraum soll das Projekt laufen?
e. Soll das Projekt auch in den anderen Bezirken laufen?
f. Wenn ja - ab wann in welchen weiteren Bezirken?
g. Für das Projekt sollen insgesamt 18 Langzeitarbeitslose zu Energiespar-helfern qualifiziert werden, um die Beratungen durchzuführen.
aa. Wie werden die einzelnen Beschäftigungsverhältnisse finanziert?
bb. Ist eine Kofinanzierung/ Förderung vorgesehen und wenn ja, welche und für welche Laufzeit?
cc. Wer bildet die Energiesparhelfer aus?
dd. Wie viele Energiesparhelfer sind bereits ausgebildet und im Einsatz?
ee. Für wie lange werden die ausgebildeten Energiesparhelfer jeweils beschäftigt?
h. Die Energiesparhelfer sollen zunächst eine Bestandsaufnahme in den Wohnungen durchführen und dann bei einem zweiten Besuch kostenlos mitgelieferte Energiespar-Soforthilfen wie zum Beispiel Energiesparlampen oder abschaltbare Steckerleisten einbauen.
aa. Welche „Energiespar-Soforthilfen“ werden bereitgestellt?
bb. In welcher Stückzahl?
cc. Welche Mittel werden hierfür aus welchem Titel zur Verfügung gestellt?
i. Der Senat hatte ausgeführt, dass ein weiteres Projekt zudem in der Vorbereitung sei. Welches weitere Projekt ist in der Vorbereitung und wann soll es starten?


Ansprechpartner

Monika Schaal

  • Umwelt, Klima und Energie

Referent/in

Tricola Schmidt

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