Grundsicherung im Alter

Freitag, 16.10.2009, Drucksache 19/4356

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage des Abgeordneten Dirk Kienscherf

Presseberichten zu Folge, steigt der Anteil von Senioren, die arbeiten müssen, trotzdem sie eine Rente oder Pension beziehen. Für Menschen, die wegen Alters oder auf Grund voller Erwerbsminderung endgültig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind und deren Einkünfte für den notwendigen Lebensunterhalt nicht ausreichen gibt es die so genannte „Grundsicherung im Alter“. Sie soll den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt absichern. Dadurch soll die Zahlung von Sozialhilfe vermieden werden. Im Gegensatz zur Sozialhilfe wird auf Einkommen der Kinder oder Eltern grundsätzlich nicht zurückgegriffen.



Ich frage den Senat oder die zuständige Behörde:

Wie viele Menschen beziehen in Hamburg Grundsicherung im Alter? (Bitte nach Aalter, Geschlecht und, wenn möglich, nach Migrationshintergrund aufschlüsseln sowie nach Bezirken.)
Wie haben sich die Fallzahlen der Grundsicherung bzw. Grundsicherung im Alter seit 2003 jährlich entwickelt?
a. Wie hat sich die Zahl von Menschen mit einem Lebensalter von über 60 Jahre seit 2003 entwickelt und b. wie hoch ist der Anteil der Menschen die Grundsicherung beziehen?
Sind dem Senat oder den zuständigen Behörden Gründe bekannt, die gehäuft zu einem Bezug von Grundsicherung im Alter führen? Wenn ja, welche? Wenn nein, bemüht sich der Senat hier um vertiefte Kenntnisse?
Wie hoch sind die Leistungen der Grundsicherungen (z:B. für ein Ein-Personen-Haushalt)?
In einem Bereicht des Hamburger Abendblattes wurde von einer Rentnerin berichtet, die eine gesetzliche monatliche Rente in Höhe von 200 EUR bezieht. Welche finanziellen Unterstützungen könnte dieser Person nach Beantragung von Grundsicherungsleistungen grundsätzlich gewährt werden? Welche Menschen haben grundsätzlich Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung?

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