Hamburgs Zukunft: Ausbau der Windenergie forcieren, weitere Eignungsflächen prüfen, breite Beteiligung sicherstellen

Dienstag, 14.08.2012

Die SPD-Fraktion unterstützt den Senat darin, den Ausbau von Windenergieanlagen in Hamburg voranzutreiben und die Stadt zur Windenergiehauptstadt Deutschlands zu entwickeln. Einen entsprechenden Antrag dazu legt die SPD-Fraktion zur Bürgerschaftssitzung am Donnerstag vor. "Es ist uns als Fraktion wichtig, den Ausbau der Windenergie in Hamburg in einem möglichst breiten Konsens aller Beteiligten voranzutreiben", so die Fachsprecherin Umwelt der SPD-Fraktion, Monika Schaal. "So hat der Senat über die Ausbaupläne mit allen Beteiligten in Bergedorf und Harburg seit Anfang des Jahres gesprochen – dies heißen wir ausdrücklich gut und setzen darauf, dass der Austausch auch in Zukunft stattfindet. Darüber hinaus ist es aber auch notwendig, weitere Eignungsflächen als Standort für Windenergieanlagen zu prüfen."

Die Windenergie stellt beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland den großen Treiber dar. "Hamburg sollte dabei als Hochburg der Windenergieunternehmen trotz der Beschränkungen eines Stadtstaats auch seinen Beitrag dazu leisten. Hierzu bedarf es der Kapazitätserweiterung, die durch den Abbau alter und den Neubau leistungsstärkerer Windenergieanlagen (Repowering) ermöglicht werden soll. Bei einer insgesamt höheren Leistung lässt sich so die Zahl der Anlagen an einem Standort reduzieren – gleichzeitig bedarf es aber auch zusätzlicher Standorte", betont Schaal.

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion fordert dazu den Senat auf, die laufenden Planungen des Ausbaus der Kapazitäten von Windenergieanlagen zeitnah zu Ende zu führen und darüber hinaus die Errichtung weiterer Windenergieanlagen insbesondere im Hafengebiet zu beschleunigen und zu forcieren. "Der Senat soll ferner prüfen, inwiefern sich im übrigen Stadtgebiet durch Planänderungen in den Bezirken zum Beispiel in Industrie- und Gewerbegebieten oder auf stadteigenen Flächen außerhalb der Stadtgrenzen noch weitere Möglichkeiten finden lassen, um den Bau zusätzlicher Windenergieanlagen zu ermöglichen – ganz Hamburg, nicht nur Bergedorf und Harburg, kann so zur Energiewende beitragen", so Schaal abschließend.

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