Windkraftpläne für Hamburg liegen zur Einsicht aus

Dienstag, 11.09.2012

Schaal: "Wir wollen mehr Windkraft in Hamburgs Hafen"

Anlässlich der öffentlichen Auslegung der Pläne für den Windkraftausbau in Hamburgs Süden hat die SPD-Fraktion ihre Forderung nach Nutzung aller Ausbaupotentiale für neue Anlagen insbesondere im Hafengebiet bekräftigt. "Hamburg hat die Chance, Anzahl und Leistung von Windenergieanlagen im Hafengebiet in den nächsten Jahren mindestens zu verdoppeln. Das ist auch eine wichtige Nachricht an die Bürgerinnen und Bürger in Bergedorf und Harburg, die erwarten, dass es beim Windenergieausbau hamburgweit möglichst gerecht zugeht. Die Nutzung aller weiteren Ausbaupotentiale hat die Bürgerschaft erst kürzlich auf unseren Antrag hin dem Senat mit auf den Weg gegeben", so Monika Schaal, Fachsprecherin Umwelt der SPD-Fraktion, mit Blick auf den Beschluss vom 16. August.

Das aktuelle Auslegungsverfahren ist aus Sicht der SPD-Fraktion ein wichtiger Schritt, um die Bürgerinnen und Bürger vor Ort aktiv mit einzubinden. "Damit die Energiewende in Hamburg gelingt, brauchen wir effizientere und insgesamt mehr Standorte für Windenergieanlagen - wir müssen dabei aber immer auch die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner ernst nehmen. Deshalb ist es gut, dass die Menschen in den Vierlanden nun die Gelegenheit bekommen, die Pläne einzusehen und sich auf Grundlage der Planungen in die Diskussion einzubringen", so Schaal weiter. "Es ist uns als Fraktion wichtig, den Ausbau der Windenergie in Hamburg in einem möglichst breiten Konsens aller Beteiligten voranzutreiben. "

In dem entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion, den die Bürgerschaft in ihrer letzten Sitzung einstimmig bei Enthaltung der FDP beschlossen hat, wird der Senat aufgefordert, die laufenden Planungen des Ausbaus der Kapazitäten von Windenergieanlagen zeitnah zu Ende zu führen und darüber hinaus die Errichtung weiterer Windenergieanlagen insbesondere im Hafengebiet zu beschleunigen und zu forcieren. Der Senat soll ferner prüfen, inwiefern sich im übrigen Stadtgebiet durch Planänderungen in den Bezirken zum Beispiel in Industrie- und Gewerbegebieten oder auf stadteigenen Flächen außerhalb der Stadtgrenzen noch weitere Möglichkeiten finden lassen, um den Bau zusätzlicher Windenergieanlagen zu ermöglichen.

Schaal abschließend: "Die Windenergie stellt beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland den großen Treiber dar. Hamburg sollte dabei als Zentrum der Windwirtschaft trotz der Beschränkungen eines Stadtstaats auch seinen Beitrag dazu leisten. Hierzu bedarf es der Kapazitätserweiterung, die durch den Abbau alter und den Neubau leistungsstärkerer Windenergieanlagen (Repowering) ermöglicht werden soll. Bei einer insgesamt höheren Leistung lässt sich so die Zahl der Anlagen an einem Standort reduzieren – gleichzeitig bedarf es aber auch zusätzlicher Standorte."

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