Gemeinsame Absichtserklärung zur Nachhaltigkeit bei Olympia

Dienstag, 20.10.2015

Heute haben der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Zukunftsrat Hamburg und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz und Umweltstaatsrat Michael Pollmann eine Absichtserklärung zur Nachhaltigkeit bei den Olympischen Spielen unterzeichnet. In der Erklärung wird unter anderem die Einrichtung der "Kommission nachhaltiges Hamburg 2024" vereinbart, die die Umsetzung der Ziele begleitet. Die Bürgerschaftsfraktion von SPD und Grünen begrüßen die Absichtserklärung, sie schließt sich an die bereits geschlossene Vereinbarung zwischen Hamburg, Schleswig-Holstein, dem DOSB und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) zu "Olympia der guten Arbeit" nahtlos an.

Dazu Monika Schaal, Fachsprecherin Umwelt und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende: "Wir wollen, dass Olympia in Hamburg Maßstäbe setzt für soziale Spiele, Teilhabe und Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit dem NABU, dem Zukunftsrat und – auf Basis der bereits erzielten Verständigung – mit dem DGB wird es uns gelingen, dieses Schritt für Schritt zu konkretisieren. Von den Olympischen und Paralympischen Spielen in unserer Stadt sollen eben nicht nur einige wenige profitieren, sondern die Stadt insgesamt, die Umwelt, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, alle Menschen, egal aus welcher Bevölkerungsgruppe. Dazu machen wir uns jetzt gemeinsam mit dem NABU, dem Zukunftsrat, dem DGB und vielen anderen auf den Weg!"

Dazu Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Die Hamburger Bewerbung will beweisen, dass nachhaltige Olympische Spiele möglich sind. Durch die gemeinsame Vereinbarung gewinnen die ehrgeizigen Ziele bei der Olympiabewerbung – unter anderem klimaneutrale Spiele zu organisieren – an Verbindlichkeit. Das begrüßen wir sehr. Im nächsten Schritt ist es wichtig zu klären, wer der Kommission für Nachhaltigkeit angehört und welche Aufgraben sie genau übernimmt, damit die Kommission zügig ihre Arbeit aufnehmen kann."

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Monika Schaal

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