Nachhaltigkeit bei Olympia – Hamburg setzt neue Maßstäbe

Mittwoch, 11.11.2015

Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg sollen neue Maßstäbe für Teilhabe und Nachhaltigkeit setzen. Das bekräftigen die Fraktionen von SPD und Grünen mit einem heute eingebrachten Antrag. So wird die Bürgerschaft ihre Wächterfunktion - genauso wie bei der Finanzierung – auch bei der Umsetzung der in der Bewerbung formulierten Nachhaltigkeitsziele wahrnehmen. Auch der DGB Nord sowie der Zukunftsrat Hamburg und der Hamburger Naturschutzbund wollen daran mitarbeiten, dass die Vorstellungen von Nachhaltigkeit nach einem positiven Ausgang des Referendums nicht abstrakt bleiben, sondern mit Leben gefüllt und umgesetzt werden. Das wurde in jeweiligen Absichtserklärungen mit der Stadt und dem DOSB niedergelegt.

Dazu Monika Schaal, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: "Nachhaltigkeit, Transparenz und Teilhabe sind die zentralen Elemente des Hamburger Bewerbungskonzeptes für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg. Von den Spielen in unserer Stadt sollen eben nicht nur wenige, sondern die ganze Stadt profitieren. Und das ist schon jetzt spürbar. Es ist ein wichtiges Signal, dass sich die Stadt in Sachen Olympia und im Sinne 'Guter Arbeit' zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund auf den Weg gemacht hat. Und es ist ebenso ein wichtiges Signal, dass sich der NABU und der Zukunftsrat, der per se für Nachhaltigkeit eintritt, gemeinsam mit der Stadt und dem DOSB ein Olympia der Nachhaltigkeit sicherstellen wollen. Wir werden das nach Kräften unterstützen und selbst auf die Umsetzung der formulierten Ziele hinwirken. Damit werden noch viel weitergehende Impulse für die nachhaltige Entwicklung in Hamburg und Deutschland ausgelöst. Der Senat wird regelmäßig über die Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzeptes berichten. Damit übernehmen auch wir als Bürgerschaft selbst die Garantie, dass die Stadt – sofern sie 2017 den Zuschlag erhalten sollte – die Spiele genauso nachhaltig, umwelt- und klimafreundlich durchführt wie in der Bewerbung versprochen."

Dazu Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Die Bewerbung um die Olympischen Spiele gibt uns die einmalige Gelegenheit, die Sportstätten und einen ganzen Stadtteil nachhaltig und klimaneutral zu planen. Dazu gehören die Betrachtung des Lebenszyklus der Bauten und die Lieferketten der verwendeten Produkte: Auch diese müssen möglichst aus erneuerbaren Rohstoffen, unter geringem Energieeinsatz und zu fairen Arbeitsbedingungen erzeugt sein. Die Vereinbarungen mit NABU, Zukunftsrat und DGB zeigen: Wir meinen das ernst und arbeiten mit denen zusammen, die auf diesen Gebieten eine große Expertise erworben haben."

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