Ein Jahr Sauberkeitsinitiative Hamburg: Sauberkeit aus einer Hand ist Erfolgskonzept

Mittwoch, 19.06.2019

Die Hamburgische Bürgerschaft debattiert heute die erfolgreiche Sauberkeitsoffensive von Senat und Stadtreinigung Hamburg (SRH). Der Senat hat der Bürgerschaft dazu den ersten Monitoringbericht vorgelegt (siehe Anlage). Eine Neuerung der Anfang 2018 gestarteten Sauberkeitsoffensive sind die Bündelung der Zuständigkeit für die Sauberkeit Hamburgs bei der SRH, eine deutliche Mittelerhöhung sowie die Personalaufstockung beim Reinigungspersonal um 440 Stellen.

Dazu Monika Schaal, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Die Sauberkeitsoffensive ist ein großer Erfolg! Das Geheimnis für diesen Erfolg ist die Bündelung der Zuständigkeiten bei der Stadtreinigung: nach dem Motto „Sauberkeit aus einer Hand“. Erstmals hat die Stadtreinigung insgesamt 27 Vereinbarungen mit Behörden, öffentlichen Stellen und privaten Unternehmen geschlossen. Damit ist gewährleistet, dass die SRH eine zeitnahe Beseitigung von festgestellten Missständen vornehmen kann, um auch Verschmutzungen außerhalb ihres eigentlichen Zuständigkeitsbereichs zeitnah zu beseitigen. Eine weitere erhebliche Verbesserung bedeuten die 30 neuen Waste Watcher, die vor Ort für Sauberkeit sorgen und Verwarn- und Bußgelder gegen Personen aussprechen können, die Zigarettenstummel oder Ähnliches sorglos auf die Straße werfen. Insgesamt hat die Stadt auf diese Weise bereits mehr als 100.000 Euro eingenommen. Seit die Stadtreinigung jetzt außerdem die Verantwortung für Grün- und Erholungsanlagen übernommen hat, sind diese sichtbar sauberer. Das alles haben wir hinbekommen, ohne zusätzliche Gebühren. Klar ist aber auch: Mehr Sauberkeit gibt es nicht zum Nulltarif. Hamburg investiert insgesamt rund 80 Millionen Euro pro Jahr in die Sauberkeit unserer Stadt – eine Investition, die sich lohnt. Mehr Sauberkeit schafft auch mehr Lebensqualität."
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