Stadtteilschule Meiendorf erhält neue Sporthalle, Gymnasium Meiendorf weitere Unterrichtsräume

Montag, 26.08.2013

Gute Nachrichten für die weiterführenden Schulen in Meiendorf: Die Stadtteilschule erhält eine neue Sporthalle, für das Gymnasium wird der Kreuzbau der benachbarten ehemaligen Grundschule saniert. Abgängige Gebäude der seit 2007 geschlossenen Grundschule Schierenberg 50 werden abgerissen.

Dies geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter und Lars Pochnicht an den Senat hervor. Danach wird der Kreuzbau der ehemaligen Grundschule mit 12 Klassenräumen gegenwärtig saniert und für die Nutzung durch das Gymnasium wiederhergerichtet. Auch die Gemeinschaftsfläche, die bereits 2010/2011 instandgesetzt worden war, bleibt für das Gymnasium erhalten. Die übrigen Gebäude (Verwaltung, Fachklassentrakt und Hausmeisterwohnung) werden abgerissen.

Die Sporthalle der ehemaligen Grundschule bleibt bis auf weiteres erhalten. Sie befindet sich allerdings in einem sehr schlechten Zustand (Gebäudeklasse 5, Schulnotensystem) und ist nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren und in ihrer Nutzbarkeit bereits deutlich eingeschränkt, so dass ein Erhalt schon aus finanziellen Gründen nicht sinnvoll ist. Die Sporthalle soll deshalb durch einen Neubau ersetzt werden, der dann allerdings am Standort der Stadtteilschule Meiendorf im Deepenhorn errichtet werden soll. „Mit dem geplanten Neubau einer Sporthalle für die sportorientierte Stadtteilschule Meiendorf wird dem dort vorhandenen großen Bedarf nach Hallenzeiten Rechnung getragen. Für die aufwachsende Stadtteilschule ist das sehr wichtig“, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.

Nach Fertigstellung der neuen Sporthalle am Deepenhorn soll die alte am Schierenberg abgerissen werden. Für den TuS Berne, der die Sporthalle am Schierenberg allein nutzt, wird ein nahtloser Übergang gewährleistet. „Der TuS Berne braucht die Hallenzeiten. Es ist daher zu begrüßen, dass die alte Sporthalle bis zum Bezug des Neubaus weitergenutzt werden kann. Danach steht dem TuS Berne eine neue Sporthalle mit allem Komfort zur Verfügung“, so der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Lars Pochnicht aus Berne. Der Termin für den Neubau wie für den anschließenden Abriss ist derzeit allerdings noch offen.

Auch an das Gymnasium Meiendorf, das die alte Sporthalle derzeit vormittags mitnutzt, ist dabei gedacht. Es verfügt bereits über eine 3-Feld-Sporthalle, die nach dem Musterflächenprogramm der Schulbehörde den Hallenzeitenbedarf des fünfzügigen Gymnasiums genau abdeckt. Allerdings verfügt die Sporthalle bislang nur über einen Trennvorhang, so dass die Nutzbarkeit mit drei Feldern derzeit nur eingeschränkt möglich ist. „Die 3-Feld-Sporthalle muss daher mit einem weiteren Trennvorhang und einer entsprechenden Lüftung nachgerüstet werden, um alle drei Felder getrennt voneinander nutzen zu können“, sagt Buschhüter.

Die Planungen für eine mögliche weitere Verwendung des Grundstücks der ehemaligen Grundschule befinden sich noch im Anfangsstadium, so der Senat in seiner Antwort. Auch eine genaue Abgrenzung der freiwerdenden Fläche sei erst im weiteren Planungsprozess möglich. „Für die SPD Meiendorf wären hier neue Wohnungen vorstellbar und wünschenswert. Allerdings ist hierfür wohl ein neuer Bebauungsplan notwendig“, erklärt der Vorsitzende der SPD Meiendorf und Bezirksabgeordnete Justin Grapentin, der auch Mitglied im bezirklichen Planungsausschuss ist.
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