Erste konkrete Planungen für Um- und Ausbau der Metrobuslinie 7 liegen vor

Donnerstag, 01.08.2013

Die Umsetzung des Busbeschleunigungsprogramms des Senats nimmt Schritt für Schritt Formen an. Nachdem zunächst die Planung und Umsetzung auf den Linien 5 und 3 im Vordergrund stand, werden jetzt die weiteren Maßnahmen geplant und umgesetzt, so auch auf der Linie 7.
Ziel der Planungen für die Metrobuslinie 7 ist es, die Schnelligkeit, die Zuverlässigkeit, den Fahrkomfort und die Barrierefreiheit durch bauliche oder signaltechnische Maßnahmen zu verbessern.

Dabei sind die Planungen für die einzelnen Maßnahmen schon relativ weit fortgeschritten, wie dem Abgeordneten Lars Pochnicht jetzt mittels einer schriftlichen Anfrage an den Senat bestätigt wurde (Drs. 20/8730).

Im Einzelnen sind folgende Baumaßnahmen und Optimierungen von Ampelschaltungen geplant:

- Sanierung der Haltestellen „Hartzloh“ und „Hermann-Kauffmann-Straße“ in der Fuhlsbüttler Straße, einschl. Fahrbahnsanierungen auf Teilstrecken und Einrichtung von Radfahr- bzw. Schutzstreifen,
- Umbau des Knotens Fuhlsbüttler Straße / Alte Wöhr / Langenfort,
- Umbau der Kreuzung Nordheimstraße / Steilshooper Allee / Eichenlohweg,
- Umbau der Gründgensstraße, einschl. Sanierung der dortigen 13 Haltestellen,
- Ausstattung aller Lichtsignalanlagen auf dem Linienweg der MetroBus-Linie 7 mit Vorrangschaltungen für Busse.

Für die Gründgensstraße ist eine Neugestaltung auf der gesamten Länge zwischen Eichenlohweg und Leeschenblick geplant. Die jetzt noch vorhandenen zwei Fahrstreifen je Richtung werden auf je einen Fahrstreifen zurückgebaut. Auf den jetzigen rechten Fahrstreifen werden durchgehend Radfahr- bzw. Schutzstreifen und streckenweise Parkstände gebaut. Die vorhandenen Lichtsignalanlagen werden zurückgebaut und durch Kreisverkehre (Fritz-Flinte-Ring, Alfred-Mahlau-Weg und Gustav-Seitz-Weg) oder unsignalisierte Einmündungen ersetzt. Um den Busverkehr zu beschleunigen und den Komfort zu verbessern, werden alle Bushaltestellen in der Gründgensstraße zu Haltestellen am Fahrbahnrand umgebaut. Der Abschnitt vor dem Einkaufszentrum wird platzartig gestaltet und als Tempo-30-Strecke verkehrsberuhigt.

„Diese Pläne bedeuten umfangreiche Verbesserungen für die Stadtteile Steilshhop und Bramfeld, die über eine bloße Beschleunigung der Buslinie hinausgehen“, freut sich der Wahlkreisabgeordnete Lars Pochnicht. „Hier wird der Um- und Ausbau der Buslinie genutzt, um neben den notwendigen technischen Erneuerungen auch den öffentlichen Straßenraum zu verschönern.“

Die Umsetzung der genannten Maßnahmen wird voraussichtlich im Frühjahr 2014 beginnen und soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein.
© SPD-Bürgerschaftsfraktion 2016, Inc. Alle Rechte vorbehalten.