SPD-Fraktion für noch mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende

Freitag, 14.03.2014

Hamburg wird bei Studierenden immer beliebter. Auch aufgrund seiner reichhaltigen und guten Hochschul- und Forschungslandschaft wollen immer mehr junge Menschen aus dem In- und Ausland hier studieren. Entsprechend groß ist der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen oder Wohnheimplätzen, gerade jetzt wieder zum Beginn des neuen Semesters. Senat und Studierendenwerk haben in den letzten Jahren bereits eine Menge getan, um die steigende Nachfrage zu bedienen und die Mieten erschwinglich zu halten (s. Hintergrund).

Doch die SPD-Fraktion will noch mehr. Sie legt der Bürgerschaft zur nächsten Sitzung einen ganzen Katalog von Maßnahmen vor (siehe Antrag) mit denen die Schaffung von günstigem und attraktivem Wohnraum für Studierende weiter vorangetrieben werden soll. Der zuständige Fachmann der SPD-Fraktion, Sven Tode, erläutert: „Das Studierendenwerk leistet schon tolle Arbeit, und der SPD-Senat hat die Förderung seit 2011 erheblich ausgebaut. Nun wollen wir erreichen, dass das Studierendenwerk noch besser und günstiger an geeignete Grundstücke kommt, um noch mehr Wohnraum anbieten zu können, den sich auch Studierende mit kleinem Geldbeutel leisten können. Auch die Förderbedingungen seitens der städtischen Investitions- und Förderbank wollen wir weiter optimieren. Und wir wollen sicherstellen, dass die Mieten nach den Sanierungen, die in den älteren Häusern anstehen, nur maßvoll steigen. Allein in diesem Jahr werden 550 Wohnheimplätze saniert und im kommenden Jahr nochmal ähnlich viele. Diese Investitionen sind Zukunftsinvestitionen, denn die Förderung von Studierenden, von Bildung insgesamt, ist die beste Investition in die Zukunft unserer Stadt.“

Da Hamburg so attraktiv für junge Menschen ist, steigen inzwischen auch immer mehr private Anbieter in den Markt ein und bieten kleine Wohnungen für Studierende an. Sven Tode dazu: „Das steigende Angebot ist natürlich erfreulich, aber viele dieser Wohnungen können sich nicht alle Studierenden leisten. Die Durchschnittsmiete dieser Angebote liegt bei 435 Euro. Mit unseren Maßnahmen sorgen wir dafür, dass der Anstieg gebremst und genug Wohnungen bis maximal 350 Euro angeboten werden können. Als SPD stehen wir dafür, dass sich alle ein Studium leisten können, dafür haben wir schließlich auch die Studiengebühren abgeschafft.“

Zum Hintergrund
Allein im letzten Jahr kamen 215 neue Wohnheimplätze hinzu, und weitere 550 bis 600 Plätze hat das Studierendenwerk in Planung oder bereits im Bau. Das sind rund 800 neue Plätze innerhalb weniger Jahre, und damit auch ein wichtiger Beitrag zur Gesamtstrategie des Senats, mehr preisgünstigen Wohnraum für alle zu schaffen.
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