Wissenschaftsstadt Hamburg auf Wachstumskurs

Mittwoch, 29.11.2017

Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz hat gestern in einer Grundsatzrede die Leitlinien der Wissenschaftspolitik für die Freie und Hansestadt Hamburg skizziert. Die Steigerung der Attraktivität Hamburgs für Studierende und gezielte Investitionen in die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung auf Spitzenniveau sind prominente Säulen dieser Politik.

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Hamburg wird mehr und mehr zur Heimat für internationale Spitzenforschung. Die Inbetriebnahme des European XFEL oder auch die kürzlich erfolgte Eröffnung zweier Institute des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums hier in Hamburg unterstreichen diese Entwicklung. Neben dem Hafen und dem Handel wird der Faktor Wissenschaft zunehmend zur dritten tragenden Säule, auf der Hamburgs Entwicklung und sein zukünftiger Wohlstand fußt. Mit einer klugen Wissenschaftspolitik haben wir dafür in den letzten Jahren die richtigen Weichen gestellt und investieren massiv in die Modernisierung unserer zahlreichen Universitätsstandorte. Hamburgs Perspektiven als führende Wissenschaftsmetropole sind besser denn je, das hat der Erste Bürgermeister mit seiner gestrigen Grundsatzrede einmal mehr deutlich gemacht. Mit gezielten Maßnahmen wie dem strategischen Aufwachsen der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der Ansiedlung von Fraunhofer-Institutionen, den Exzellenzclustern, aber auch dem Ausbau des Besucherzentrums am DESY werten wir nicht nur unsere akademischen Bildungsangebote auf, sondern sichern zugleich ab, dass heute und in Zukunft attraktive Arbeitsplätze in der Wissenschaft, aber auch in Unternehmen entstehen."
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