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A7-Deckel: Mehr Lebensqualität für über 100.000 Hamburgerinnen und Hamburger

Mittwoch, 27.06.2018

Die Hamburgische Bürgerschaft debattierte heute in der Aktuellen Stunde die Fertigstellung des ersten Teilabschnitts des Hamburger Deckels auf der A7.

Dazu Martina Koeppen, Fachsprecherin Stadtentwicklung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Was lange währt, wird endlich gut – ein häufig gebrauchter Satz, der im Falle des A7-Deckels absolut zutrifft. Die Fertigstellung des ersten Deckel-Abschnitts über der A7 eröffnet uns neue Chancen in der städtebaulichen Entwicklung im Hamburger Westen. Eine im letzten Jahrhundert geschlagene Wunde – die Autobahn – wird endlich verheilen. Über 100.000 Hamburgerinnen und Hamburger profitieren direkt von den baulichen Maßnahmen. Sei es durch den Lärmschutz, den Gewinn an Lebensqualität in Form von neuen Grün- und Freizeitanlagen sowie Wegverbindungen oder durch neuen attraktiven Wohnraum. Die Erlöse aus den Verwertungsflächen sollen in die Pflege und den Erhalt des Deckels reinvestiert werden. Eine solche stadtplanerische Herausforderung im breiten gesellschaftlichen Konsens zu gestalten, ist ein großer Gewinn für alle Hamburgerinnen und Hamburger!“

Dazu Dorothee Martin, Fachsprecherin Verkehr der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Der erste fertiggestellte Deckel auf der A7 ist ein Meilenstein. Das größte Verkehrsinfrastrukturprojekt Hamburgs auf der A7 – eine der wichtigsten Verkehrsadern Deutschlands – kommt gut voran. Der achtspurige Ausbau in Hamburg, das Aufbringen von Flüsterasphalt und modernste Verkehrsleit- und Sicherheitstechnik setzen bundesweit Maßstäbe. Fließende Verkehrsströme und Ruhe für die Anwohnerinnen und Anwohner bedeuten für alle Seiten einen großen Gewinn. Mein Dank gilt allen Beteiligten, von den Planern bis hin zu den Bauarbeitern, die zum Gelingen dieser Herkulesaufgabe beitragen!“

Hintergrund:
Am Sonnabend, den 23. Juni, wurde der erste überdeckelte Abschnitt auf der A7 in Schnelsen für den Verkehr freigegeben. Die erste Röhre ist 560 Meter lang. Weitere Deckel sind in Stellingen und Othmarschen/Bahrenfeld geplant. Der Deckel in Stellingen, der 900 Meter lang wird, soll 2019 mit einem ersten Abschnitt in Betrieb gehen. Insgesamt werden mehr als 3,7 Kilometer Autobahn im Stadtgebiet Hamburgs überdeckelt. Damit wird voraussichtlich ab 2025 der Verkehr auf einer Strecke von über sieben Kilometern im Hamburger Stadtgebiet auf insgesamt acht Spuren unter der Erde verlaufen. In den 1960er und 1970er Jahren wurde die Autobahn im Bereich Hamburg und die sogenannte Nordachse bis Dänemark gebaut und dem Verkehr übergeben. Einen wichtigen Meilenstein bildete 1975 die Eröffnung des Neuen Elbtunnels. Die Teilstrecke zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Hamburg-Stellingen ist mit durchschnittlich 155.000 Fahrzeugen pro Tag der Abschnitt mit der höchsten Verkehrsdichte.

Ansprechpartner

Felix Koopmann

Tel.: 040 42831-1386

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