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Nächster Meilenstein beim Wohnungsbau: Hamburg baut trotz Pandemie über 11.200 neue Wohnungen in 2020

Donnerstag, 27.05.2021

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat heute bekannt gegeben, dass im Jahr 2020 in Hamburg 11.269 neue Wohnungen fertiggestellt werden konnten. Das sind knapp 15 Prozent mehr als noch 2019 und der höchste Wert seit 1974. 31 Prozent der Neubauwohnungen sind öffentlich gefördert.

Dazu Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Über 11.200 neue Wohnungen zeigen, der Wohnungsbaumotor läuft auch während der Pandemie auf Hochtouren. Das ist beachtlich. Klar ist: Die Schaffung und der Schutz von bezahlbarem Wohnraum bleibt auch in den nächsten Jahren eine der wichtigsten sozialen Aufgaben in Deutschlands Metropolen. Dabei kommt der Förderung des sozialen Wohnungsbaus eine besondere Bedeutung zu. Auch hier ist Hamburg besonders erfolgreich. So konnten 2020 fast 3.500 neue Sozialwohnungen fertiggestellt werden. Das entspricht im mehrgeschossigen Wohnungsbau einem Anteil von 37 Prozent. Seit 2011 sind damit fast 22.000 Sozialwohnungen in Hamburg errichtet worden. Durch die auch damit einhergehende Vergrößerung des städtischen und genossenschaftlichen Wohnungsbestandes sowie die Verlängerung der Bindungsfristen im sozialen Wohnungsbau auf 30 Jahre wird eine weiter wachsende Zahl von bezahlbaren Wohnungen langfristig abgesichert. Das ist generationsübergreifende, nachhaltige Wohnungspolitik. Die jetzt veröffentlichten Zahlen belegen erneut, dass Hamburg nicht nur redet, sondern konkret handelt. Denn nur durch konkretes Handeln und durch weitere Kraftanstrengungen im Bereich des Wohnungsneubaus sowie des Mieterschutzes werden wir mittelfristig zur dringend benötigten weiteren Entspannung auf den Wohnungsmärkten in den Metropolen kommen. Erste Entlastungstendenzen in Hamburg sind spürbar.“

Dazu Martina Koeppen, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Seit 2011 sind bereits über 76.800 Wohnungen in Hamburg fertiggestellt worden. Dass der letzte Hamburger Mietenspiegel mit einem jährlichen Anstieg von 1,3 Prozent unter der allgemeinen Preissteigerung lag, zeigt, dass der kooperative Hamburger Weg im Bündnis für das Wohnen der richtige ist. Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft weiter gehen. Nur so werden wir es schaffen, den angespannten Wohnungsmarkt zu entspannen. Neben dem Neubau sind auch ein starker Mieterschutz und eine soziale Bodenpolitik zentrale Stützen für ein gutes Zusammenleben in Hamburg. Mit dem Baulandmobilisierungsgesetz wird Hamburg bald weitere Instrumente an die Hand bekommen, die wir für Mieterinnen und Mieter in Hamburg konsequent nutzen werden.“

Ansprechpartner

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Tel.: 040 42831-1386

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