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CO2-Schätzbilanz für Hamburg 2025: „Klimaschutz nicht gegen soziale Gerechtigkeit ausspielen“

Dienstag, 30.06.2026

Erstmals hat der Hamburger Senat eine Schätzbilanz zu Hamburgs CO2-Emissionen im Jahr 2025 vorgelegt. Daraus geht ein Zuwachs der Emissionen von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2024 hervor. Für die SPD-Fraktion Hamburg ist dies ein deutliches Zeichen für die steigenden Herausforderungen beim Klimaschutz, die neue Maßnahmen notwendig machen. Diese müssen aber sozialverträglich sein und auf möglichst viele Schultern verteilt werden.

Dazu Alexander Mohrenberg, klimapolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Die Herausforderungen beim Klimaschutz sind größer geworden, das kann niemand bestreiten. Gleichzeitig bestätigt sich, wovor wir schon im Zuge des Zukunftsentscheids gewarnt haben: Die nochmals deutlich verschärften gesetzlichen Vorgaben machen die Zielerreichung erheblich anspruchsvoller. Das darf aber nicht dazu führen, dass Klimaschutz gegen soziale Gerechtigkeit ausgespielt wird. Wir werden Klimaschutzmaßnahmen nur akzeptieren, wenn sie sozialverträglich sind und die Lasten auf möglichst viele Schultern verteilen. Wir erwarten, dass jeder neue Maßnahmenvorschlag der Behörde dies auch einhält. Schließlich hat der Zukunftsentscheid uns nicht nur Jahreszahlen, sondern auch die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen auferlegt. Hier darf es keine Rosinenpickerei geben. Den jetzt anstehenden Maßnahmenkatalog werden wir daran messen, ob er wirksam ist, sozialverträglichen Klimaschutz ermöglicht und die Menschen mitnimmt. Das gilt insbesondere für den Verkehrsbereich: Statt immer wieder nur über Tempo 30 zu diskutieren, müssen wir den Ausbau des klimaneutralen ÖPNV weiter vorantreiben und mit mehr Tempo auf moderne Infrastruktur und innovative Technologien setzen. Nur mit konkreten, wirksamen Maßnahmen werden wir den CO2-Ausstoß dauerhaft senken.“