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Hapag-Lloyd beteiligt sich an Eurogate: Starkes Signal für den Hafenstandort Hamburg

Montag, 29.06.2026

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd plant, 20 Prozent am Hamburger Eurogate-Containerterminal zu übernehmen. Für die SPD-Fraktion Hamburg ist die geplante Beteiligung ein starkes Signal für die Attraktivität des Hafenstandorts und die langfristige Entwicklung des Hamburger Hafens.

Dazu Hansjörg Schmidt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Die Beteiligung von Hapag-Lloyd ist weit mehr als eine unternehmerische Einzelentscheidung. Sie zeigt, dass die weltweit führenden Reedereien langfristig auf den Hafenstandort Hamburg setzen. Mit Hapag-Lloyd, MSC, CMA CGM und COSCO sind inzwischen vier der fünf größten Containerreedereien der Welt durch eigene Beteiligungen oder direkte Investitionen eng mit dem Hamburger Hafen verbunden. Dieses Vertrauen kommt nicht von ungefähr. Es zeigt, dass Hamburg als Heimathafen von Hapag-Lloyd und als internationales Logistikdrehkreuz enormes Potenzial besitzt. Solche Investitionen stärken die Wettbewerbsfähigkeit unseres Hafens und sichern Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze.“

Dazu Clarissa Herbst, hafenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg: „Dass Hapag-Lloyd künftig auf beiden Seiten des Köhlbrands an Terminalbeteiligungen beteiligt sein wird, ist auch ein starkes Signal für die Weiterentwicklung des Hafenstandorts. Die Beteiligung unterstreicht das Vertrauen in die Zukunft des Hamburger Hafens und ist zugleich ein wichtiges Zeichen für die geplante Westerweiterung des Eurogate-Terminals. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie wichtig leistungsfähige Hafeninfrastruktur und verlässliche politische Rahmenbedingungen sind. Der Bund muss seiner Verantwortung für die deutschen Seehäfen endlich gerecht werden und die notwendigen Investitionen in Kaimauern, Hafenbahn und Infrastruktur dauerhaft mittragen. Nur so kann Hamburg seine Schlüsselrolle für Wirtschaft, Versorgungssicherheit und die Energiewende langfristig sichern.“

Hintergrund

Die Terminalgesellschaft Hanseatic Global Terminals (HGT) der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hat vereinbart, 20 Prozent am Eurogate-Containerterminal in Hamburg zu übernehmen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen. Das Eurogate-Terminal verfügt über eine jährliche Umschlagskapazität von rund 2,5 Millionen Standardcontainern. Bereits heute ist Hapag-Lloyd mit 25,1 Prozent am Container Terminal Altenwerder beteiligt.