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JA zu Hamburgs Zukunft: Olympische und Paralympische Spiele sind eine Chance für alle

Donnerstag, 09.04.2026

In der heutigen Aktuellen Stunde debattiert die Hamburgische Bürgerschaft über eine mögliche Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele ab 2036 in Hamburg. Für die SPD-Fraktion ist klar: Die Spiele sind eine kluge Investitionsentscheidung. Gleichzeitig bringen die Regierungsfraktionen heute einen Zusatzantrag ein, der eine Kostentransparenz nach den Empfehlungen des Rechnungshofs fordert (siehe Anlage).

Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg: „Ja, Olympia kostet Geld. Aber die Spiele bringen garantierte Bundesinvestitionen nach Hamburg, die wir sonst schlicht nicht bekommen würden. Olympische und Paralympische Spiele sind der Hebel, um Projekte zu realisieren, die unsere Stadt sowieso braucht und plant, die mit Olympia aber schneller vorankommen. Wir reden hier über neue U- und S-Bahn-Linien, einen modernen Hauptbahnhof und lebendige Quartiere. Das sind keine Luftschlösser, sondern Investitionen in den Alltag der Hamburger:innen, die durch die Spiele massiv beschleunigt und vom Bund mitfinanziert werden. Wer das als Verschwendung bezeichnet, sollte erklären, welche andere Chance Hamburg bekommt, so viel auf einmal zu bewegen. Die Spiele sind mehr als ein kurzes Event. 76 Prozent der Wettkampfstätten sind bereits da. Wir investieren in über 100 Trainingsstätten, die nach den Spielen unseren Schulen, Vereinen und der ganzen Stadtgesellschaft zugutekommen. Und die Paralympischen Spiele bringen auch Inklusion und barrierefreie Teilhabe deutlich voran. Hamburg sollte den Mut haben, diese Chance zu ergreifen. Zudem ist das Finanzkonzept solide und transparent. Mit unserem heutigen Zusatzantrag stellen wir darüber hinaus sicher, dass die Finanzierung weiter transparent dargestellt wird und die Bürgerschaft nach einem erfolgreichen Referendum regelmäßig informiert wird. Damit bleiben die Hamburger:innen bei jedem Schritt am Ball. Das ist seriöse Finanzplanung.“