Maritime Sportinfrastruktur: Rot-Grün sichert Sanierung des Jollenhafens Mühlenberg
Mittwoch, 29.04.2026
Der Jollenhafen Mühlenberg ist das Wassersportzentrum im Hamburger Westen. Aufgrund veränderter Strömungsverhältnisse und schwerer Sturmfluten ist die technische Infrastruktur des Standorts jedoch marode und nicht mehr verkehrssicher. Um die Sanierung der Anlage zu unterstützen, wollen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen bis zu 220.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 bereitstellen. Über den rot-grünen Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft am 6. Mai.
Dazu Philine Sturzenbecher, Wahlkreisabgeordnete aus Blankenese der SPD-Fraktion Hamburg: „Elf Vereine und Organisationen mit über 4.500 Mitgliedern nutzen die Anlage im Jollenhafen Mühlenberg. Mit rund 250 Kindern pro Woche ist die Jugendabteilung des Mühlenberger Segel-Clubs am Jollenhafen sogar die größte Segelausbildungsabteilung Deutschlands. Dass dieser Standort Talente bis in den Spitzensport hervorbringt, zeigen Olympia-Teilnehmer:innen wie Philipp Buhl, Marla Bergmann und Hanna Wille, die eng mit dem Jollenhafen und den dortigen Vereinen verbunden sind. Umso mehr freue ich mich, dass wir gemeinsam mit dem Bezirk Altona, dem Hamburger Sportbund und den Trägervereinen die Mittel für eine Sanierung bereitstellen können. So stärken wir den Jollenhafen Mühlenberg als Standort für den Breiten- und Leistungssport und sorgen dafür, dass hier auch künftig eine neue olympische Generation von Segler:innen heranwachsen kann.“
Dazu Filiz Demirel, Wahlkreisabgeordnete für Altona West der Grünen Fraktion Hamburg: „Der Jollenhafen Mühlenberg ist viel mehr als nur ein Liegeplatz für Boote. Er ist ein beliebter Wassersportstandort im Hamburger Westen, den insgesamt elf Vereine und Organisationen nutzen. Teil des Hafens ist Deutschlands größte Segelausbildungsabteilung, in der viele Kinder das Segeln lernen und ihre Begeisterung für den Wassersport entdecken. Doch die technische Infrastruktur des Hafens ist durch veränderte Strömungsverhältnisse und schwere Sturmfluten mittlerweile in die Jahre gekommen und nicht mehr verkehrssicher. Damit der Jollenhafen als Trainingsort für Amateur*innen und Spitzensportler*innen dennoch erhalten bleiben kann, unterstützen wir die Sanierung der Anlage mit bis zu 220.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030. Gemeinsam mit dem Bezirk Altona und dem Hamburger Sportbund e. V. stärken wir nicht nur den Wassersport an der Elbe, sondern auch einen Ort für Teilhabe, Zusammenhalt und Integration. Ich freue mich, dass die Arbeiten durch die geklärte Finanzierung nun beginnen können."