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NATO-Übung „Red Storm Bravo“: Hamburg übernimmt sicherheitspolitische Verantwortung

Dienstag, 23.09.2025

Vom 25. bis zum 27. September findet im Hamburger Hafen und auf angrenzenden Verkehrswegen die NATO-Übung „Red Storm Bravo“ statt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Akteuren weiter zu stärken. Rund 500 Soldat:innen erproben gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr und zivilen Sicherheitsstrukturen organisatorische Prozesse. Die Übung steht im Kontext des „Operationsplans Deutschland“ (OPLAN), der die Koordination militärischer und ziviler Abläufe sicherstellen soll, um eine schnelle und abgestimmte Handlungsfähigkeit zu ermöglichen. Dabei kommt Norddeutschland und insbesondere Hamburg als wichtiger logistischer Knotenpunkt eine Schlüsselrolle zu.

Dazu Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Fraktion Hamburg „Der russische Angriffskrieg hat die Sicherheitslage in Europa grundlegend verändert. In dieser geopolitisch herausfordernden Situation hat Hamburg als maritimer und logistischer Knotenpunkt eine zentrale Position. Diese Verantwortung nehmen wir an und wollen unseren Beitrag leisten, um unsere Freiheit und Sicherheit zu schützen. Dafür braucht es eine enge und gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Sicherheitsstrukturen. Genau das wird mit der Übung ‚Red Storm Bravo‘ erprobt: Abläufe werden getestet, Zuständigkeiten geklärt und die Schnittstellen im Zusammenspiel von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und zivilen Akteuren weiterentwickelt. Besonders entscheidend ist, die gesamte organisatorische Kette in der Praxis zu durchlaufen und mögliche Schwachstellen zu erkennen. Die Übung zeigt, dass Hamburg nicht nur als Hafen- und Wirtschaftsstandort eine Schlüsselrolle spielt, sondern auch in sicherheitspolitischen Fragen Verantwortung übernimmt.“