Netzwerk für Risikomanagement bei psychisch erkrankten Personen: „Konsequenter und verantwortungsvoller Schritt“
Donnerstag, 31.07.2025
Heute wurde die neue Vereinbarung zum „Hamburger Netzwerk für personenbezogenes Risikomanagement“ vorgestellt. Das neue Kooperationsmodell von Innen-, Sozial- und Justizbehörde setzt auf frühzeitige Risikoerkennung, verbindliche Verfahren und eine abgestimmte Gefahrenabwehr. Die SPD-Fraktion Hamburg begrüßt ausdrücklich die ressortübergreifenden Maßnahmen zur besseren Prävention schwerer Gewalttaten durch psychisch erkrankte Personen. Die neue Vereinbarung tritt am 1. August 2025 in Kraft.
Dazu Sören Schumacher, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Die neue ressortübergreifende Vereinbarung ist ein konsequenter und verantwortungsvoller Schritt, um Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen besser zu erreichen und unsere Stadt sicherer zu machen. Mit dem Landespsychiatrieplan haben wir in Hamburg bereits frühzeitig umfassende Maßnahmen zur Versorgung psychisch erkrankter Menschen auf den Weg gebracht – das jetzt vorgestellte Risikomanagement ist eine wichtige Ergänzung. Das Netzwerk schafft klare Zuständigkeiten und verbindliche Kommunikationswege, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und im Ernstfall schnell und koordiniert zu reagieren. Gleichzeitig geht es darum, mit gezielter Betreuung, Therapievermittlung und präventiven Angeboten Betroffene rechtzeitig zu unterstützen. Dieses Zusammenspiel aus Hilfe und Gefahrenabwehr ist der richtige Weg für eine bessere Versorgung und mehr Sicherheit in unserer Stadt.“