Sicherheit und Hilfen gemeinsam stärken: SPD begrüßt weitere Maßnahmen für St. Georg
Freitag, 03.07.2026
Der Senat entwickelt seine Strategie für mehr Sicherheit und wirksame Hilfen rund um den Hauptbahnhof und in St. Georg konsequent weiter. Mit der Ausweitung der Alkoholkonsumverbotszone, einem verstärkten Vorgehen gegen wiederholt auffällige Straftäter:innen und Ordnungsstörer:innen sowie zusätzlichen sozialen Hilfen setzt Hamburg seinen integrierten Ansatz aus Sicherheit, Prävention und Unterstützung fort.
Dazu Sören Schumacher, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Die bisherigen Maßnahmen rund um den Hauptbahnhof zeigen Wirkung. Deshalb ist es richtig, den erfolgreichen Ansatz jetzt konsequent auf besonders belastete Bereiche in St. Georg auszuweiten. Das Alkoholkonsumverbot ist kein Selbstzweck, sondern ein weiterer Baustein, um Gewalt, Ordnungsstörungen und das Unsicherheitsgefühl im öffentlichen Raum wirksam zu reduzieren. Entscheidend ist, dass Polizei und Ordnungsbehörden dort konsequent handeln, wo wiederholt Straftaten und erhebliche Störungen von einer kleinen Gruppe von Personen ausgehen. Das bringt eine spürbare Entlastung für die Anwohnenden und stärkt die Lebensqualität im Stadtteil.“
Dazu Baris Önes, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Gerade im Bereich um den Hauptbahnhof gehören mehr Sicherheit und wirksame soziale Hilfen untrennbar zusammen. Wer suchtkrank oder obdachlos ist und einen Leistungsanspruch in Hamburg hat, soll möglichst frühzeitig stabilisiert und in Beratung, Therapie, Unterbringung und weiterführende Hilfen vermittelt werden. Gleichzeitig müssen die Wohnquartiere rund um den Hauptbahnhof und in St. Georg spürbar entlastet werden. Genau dieser integrierte Ansatz aus sozialer Unterstützung, Prävention und konsequenter Durchsetzung der Regeln im öffentlichen Raum ist der richtige Weg, um die Situation dauerhaft zu verbessern.“