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Sozialer Wohnungsbau auf Rekordniveau: Hamburg bleibt Vorreiter bei der Wohnraumförderung

Dienstag, 27.01.2026

Der Senat hat heute die Bilanz der Wohnraumförderung 2025 vorgestellt und einen Ausblick für 2026 gegeben. Für die SPD-Fraktion Hamburg zeigen die Zahlen deutlich: Hamburg setzt konsequent auf eine starke, sozial ausgerichtete Wohnraumförderung und bleibt bundesweit Vorreiter bei Ausbau und Erhalt bezahlbaren Wohnraums. Für das Jahr 2026 stehen rund 868 Millionen Euro zur Verfügung, um diesen Kurs fortzusetzen.

Dazu Martina Koeppen, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg: „2025 wurden insgesamt 6.369 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung bewilligt. Das ist ein Rekordwert, den Hamburg seit den 1990er Jahren nicht mehr erreicht hat. Dieser Erfolg beruht auf einer starken Kombination aus Neubau, Modernisierung und der Sicherung bestehender Bindungen. Die guten Zahlen belegen auch einen langfristigen positiven Trend: Seit 2011 wurden in Hamburg 32.446 Sozialwohnungen fertiggestellt, so viele wie in keiner anderen deutschen Stadt. Hinzu kommen zahlreiche Bindungsverlängerungen sowie die Modernisierung bestehender Bestände. Damit ist es gelungen, den Bestand an gefördertem Wohnraum auf einem hohen und stabilen Niveau zu halten. Diese Bilanz zeigt klar: Hamburgs Wohnraumförderung wirkt dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird, um Wohnen für alle Einkommensgruppen lebenswert und bezahlbar zu halten. Mit dem gezielten Ausbau im 1. Förderweg mit Mieten ab 7,25 Euro pro Quadratmeter, der Unterstützung für mittlere Einkommen im 2. und 3. Förderweg sowie erheblichen Investitionen in den Bestand verfolgen wir einen klaren sozialen Anspruch. Parallel arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Baukosten zu senken, Bauen einfacher zu machen und vor allem neue Grundstücke für den Wohnungsbau zu erschließen. Die für 2026 bereitgestellten 868 Millionen Euro machen deutlich: Hamburg bleibt Vorreiter einer sozialen und verlässlichen Wohnungspolitik.“