Stärkung der Schwimminfrastruktur: Rot-Grün bringt Nutzer:innenbeirat auf den Weg
Montag, 01.12.2025
Um die Interessen von Sportvereinen, Verbänden, dem Kinderschwimmen und dem Reha-Sport künftig systematisch zu bündeln, prüfen SPD und Grüne die Einrichtung eines Nutzer:innenbeirats Schwimminfrastruktur bei der Bäderland Hamburg GmbH (siehe Anlage). Ziel ist es, die Bedarfe der Nutzer:innen frühzeitig in Planung, Neubau und Modernisierung von Schwimmbädern einzubeziehen. Über den rot-grünen Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 10. Dezember.
Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg: „Mit dem Nutzungsbeirat Schulsportanlagen haben wir 2019 gezeigt: Gemeinsam und frühzeitig zu sprechen und zu planen ist der richtige Weg. So können die Bedarfe aller Nutzer:innen von Beginn an aufgenommen werden. Wir setzen daher jetzt alles daran, dieses bewährte System auch für Hamburgs Schwimminfrastruktur einzuführen. Klar ist: Bäderland sorgt bereits heute für ein flächendeckendes, modernes und ganzjährig nutzbares Angebot für alle Hamburger:innen. Seit 2018 haben wir als Stadt über 140 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung von Schwimmbädern investiert. Unsere Verantwortung gilt jedem Kind, das am Ende der Grundschule sicher schwimmen können soll – und das nicht nur im Wettkampfsport, sondern auch im Alltag. Mit dem neuen Beirat schaffen wir eine Plattform, in der Verbände, Vereine, Bäderland und Behörden frühzeitig gemeinsam Anforderungen benennen und diese in die Planungen einbringen können. Der neue Beirat kann so Kräfte bündeln, Expertise zusammenführen und dazu beitragen, Hamburgs Schwimminfrastruktur als Teil der Active City weiter zu stärken.“
Dazu Alske Freter, Expertin für Sportpolitik der Grünen Fraktion Hamburg: „Schwimmen ist nicht nur ein fester Bestandteil unserer Bewegungskultur und des schulischen Lehrplans, sondern stärkt auch die physische und psychische Gesundheit. Als Regierungsfraktionen möchten wir deshalb das Schwimmangebot für alle Menschen in Hamburg verbessern. Die Gründung eines Nutzer*innenbeirats für die Schwimminfrastruktur ist dafür ein wichtiger Schritt. Dort können sich das Bäderland, Verbände, Vereine und Behörden regelmäßig austauschen, ihre fachliche Expertise einbringen und gemeinsam tragfähige Vorschläge entwickeln, die unsere Schwimminfrastruktur langfristig stärken. Durch den im Jahr 2019 gegründeten Nutzer*innenbeirat für die Schulsportanlagen wissen wir bereits, dass der regelmäßige Dialog aller relevanten Akteure nicht nur für Transparenz sorgt, sondern auch zu guten gemeinsamen Lösungen führt. Unsere Ziele für den Hamburger Schwimmsport bleiben dabei klar: Jedes Kind soll sicher schwimmen lernen und allen Hamburger*innen sollen ganzjährig und wohnortnah moderne Wasserflächen für Sport, Unterricht und Gesundheit zur Verfügung stehen.“