Stahlgipfel: Hamburg braucht sichere Rahmenbedingungen
Donnerstag, 06.11.2025
Heute treffen sich im Bundeskanzleramt Spitzen aus Bundesregierung, Bundesländern und der Stahlindustrie zu einem Gipfel. Bei dem Treffen sollen Wege gefunden werden, um die von internationalen Zöllen, hohen Energiepreisen und einer schwierigen wirtschaftlichen Lage betroffene Branche besser zu unterstützen. Die SPD-Fraktion Hamburg begrüßt diesen Schritt ausdrücklich und fordert zugleich eine nachhaltige, zukunftsorientierte Industriepolitik für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland.
Dazu Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Fraktion Hamburg: „Hamburg ist die größte Industriestadt Deutschlands – rund 110.000 Beschäftigte in etwa 3.000 Unternehmen sind hier auf eine verlässliche Industriepolitik angewiesen. Friedrich Merz muss seine Versprechen für eine starke Industrie endlich einlösen. Jahrelang hat die CDU mit ihrer Blockade bei Sonderinvestitionsprogrammen und der Reform der Schuldenbremse unserer Industrie massiv geschadet. Entscheidend ist, dass der angekündigte Industriestrompreis nun endlich kommt – das fordern wir als SPD schon lange. Zugleich muss es darum gehen, unsere Industrie modern, nachhaltig und wettbewerbsfähig zu halten – etwa durch die bessere Förderung von grünem Wasserstoff, weniger Bürokratie und massive Investitionen in unsere Infrastruktur. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, gemeinsam mit den Ländern endlich wieder verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.“