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Vier Jahre russischer Angriffskrieg: Hamburg steht weiter fest an der Seite der Ukraine

Mittwoch, 25.02.2026

Vier Jahre nach Beginn des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs debattiert die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer heutigen Aktuellen Stunde über das fortdauernde Leid der Menschen in der Ukraine und die konkrete Unterstützung, die Hamburg hier und vor Ort leistet. Die SPD-Fraktion hatte das Thema unter dem Titel „Vier Jahre russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: Hamburg steht weiterhin fest an der Seite Kyjiws, leistet dort wichtige Hilfe und unterstützt die aus der Ukraine geflüchteten Menschen in unserer Stadt“ angemeldet. Für die SPD-Fraktion ist klar: Hamburg steht solidarisch an der Seite der Ukraine.

Dazu Isabella Vértes-Schütter, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Hamburg: „Seit vier Jahren verteidigt die Ukraine ihre Freiheit, ihre staatliche Souveränität und damit auch die Sicherheit Europas gegen einen brutalen, völkerrechtswidrigen Angriff. Russlands Krieg bringt unermessliches Leid über die Menschen in der Ukraine. Unsere Solidarität gilt den Opfern, ihren Familien und allen, die unter Zerstörung, Vertreibung und Gewalt leiden. Wir verurteilen diesen Krieg mit aller Deutlichkeit und fordern erneut: Russland muss sämtliche Angriffshandlungen einstellen und sich vollständig aus dem Hoheitsgebiet der Ukraine zurückziehen.

Für uns ist klar: Hamburg steht fest an der Seite der Ukraine. Seit vier Jahren leistet unsere Stadt kontinuierlich Nothilfe mit Hilfsgütern, Rettungswagen, Generatoren und medizinischem Material. Diese Unterstützung ist Ausdruck unserer Verantwortung und unserer europäischen Verbundenheit. Besonders ermutigend sind die gewachsenen Kooperationen zwischen Hamburg und Kyjiw. Ukrainische Ärzt:innen und Physiotherapeut:innen kommen regelmäßig nach Hamburg, um sich fachlich weiterzubilden. Zudem sind sehr konkrete Projekte entstanden, zum Beispiel im Bereich der Jugendarbeit.

In einer zunehmend instabilen Weltordnung liegt es an uns, die zivilisatorischen Errungenschaften Deutschlands und Europas zu verteidigen. Dazu gehört auch, Menschen Schutz zu gewähren, deren Leib und Leben durch einen Angriffskrieg in Gefahr sind. Wir tragen daher Verantwortung für die fast 40.000 Ukrainer:innen, die seit Kriegsbeginn in unserer Stadt Zuflucht gefunden haben. Sie erhalten Zugang zu Unterkünften, Bildung, Arbeit und sozialer Unterstützung. Viele haben Arbeit gefunden, engagieren sich inzwischen selbst in unserer Stadtgesellschaft und leisten einen wichtigen Beitrag. Für uns gilt: Solange die Ukraine unsere Unterstützung braucht, wird Hamburg verlässlich an ihrer Seite stehen. Freiheit, Demokratie und das Recht auf Selbstbestimmung sind nicht verhandelbar.“