Rechenschaftsbericht November 2023 - September 2025 Zum Inhaltsverzeichnis Öffentliche Unternehmen Die Freie und Hansestadt verfügt über eine Vielzahl von Beteiligungen an öffentlichen Unternehmen, die der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt sowie der öffentlichen Daseinsvorsorge dienen. Das gilt auch für den Anfang 2025 entschiedenen Rückkauf von „pflegen & wohnen“ und die Beteiligung am Telekommunikationsunternehmen „willy. tel“ samt Bestandsnetz und ausgewiesener Expertise im Glasfaserausbau. Das „Jahr der Stadtwirtschaft“ in 2023 hat mit vielen öffentlichen Veranstaltungen sowie „offenen Türen“ (Drs. 22/7971) gezeigt, dass die Bürger:innen weiterhin auf Hamburgs Unternehmen und Beteiligungen setzen können: von Ausbildung und Beschäftigung mit attraktiven Arbeitsplätzen über Dienstleistungen aller Sparten hin zu Zukunftsbranchen. Der Leitgedanke über allem ist: „Gemeinsam für das Gemeinwohl“. Hamburgs öffentliche Unternehmen Hamburgs öffentliche Unternehmen investieren auf Rekordniveau – über drei Milliarden Euro pro Jahr. Sie sind von größter Bedeutung für Daseinsvorsorge und Infrastruktur sowie für Ausbildung und Beschäftigung – auch über Hamburgs Grenzen hinaus: Über 2.000 Auszubildende, die Beschäftigtenzahl liegt insgesamt bei rund 75.000. Der regelmäßig aktualisierte „Beteiligungsbericht und Vergütungsbericht“ Hamburgs (Drs. 22/16673) umfasste zuletzt die maßgeblichen gut hundert Unternehmen. Insgesamt ist Hamburg direkt oder mittelbar an rund 360 Unternehmen beteiligt. Zu den bekanntesten gehören die SAGA, die HHLA, die Hochbahn, der Flughafen oder das UKE. Die Bandbreite der öffentlichen Unternehmen und Beteiligungen erstreckt sich über zahlreiche Geschäfts- und Politikfelder: Wohnen, Mobilität, Gesundheit, Bildung, Kultur, Wissenschaft und Forschung, Umwelt, Wirtschaftsförderung und Innovation, Daseinsvorsorge, Ver- und Entsorgung. Gemeinsame „Hamburg-Strategie“ Die einzelnen Unternehmen haben jeweils ein Zielbild und eine (Unternehmens-) Strategie. Eine darüber hinausgehende gemeinsame „Hamburg-Strategie“ ist geeignet, die Orientierung an gesamtstädtischen Belangen Hamburgs und der Bewohner:innen zu stärken – bis in die Metropolregion hinein. Ein entsprechender Antrag (Drs. 22/3021) wurde vom Senat umgesetzt. Zentrale Orientierungspunkte sind – als Daueraufgabe – die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen und insbesondere unser Prinzip „Gute Arbeit“. Dabei geht es unter anderem um faire Vergütung, Ressourcenschutz und die Vermeidung von klimaschädlichen Emissionen.
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