Maxim Schulz/www.mediaserver.hamburg.de

Hamburgs Kulturlandschaft vielfältig und innovativ

Hamburg ist mit seinen über 300 kulturellen Einrichtungen, davon rund 60 Museen, zahlreichen Galerien, circa 45 Theatern, rund 20 Kinos und 150 kleinen und großen Musikclubs eine der attraktivsten Kulturmetropolen Europas. Die verschiedenen Gesichter der Stadt spiegeln sich in den unterschiedlichen kulturellen Einrichtungen und Angeboten wider. Von Konzerten in Laeizshalle und Elbphilharmonie über Theater, Musicals oder experimentelle Bühnen bis zur Kunsthalle und den Off-Galerien, von den Bücherhallen bis hin zum Gängeviertel – die Vielfalt und Vitalität der Hamburger Kulturlandschaft bietet allen Menschen in unserer Stadt ein großes Stück Lebensqualität.

Die experimentelle, innovative und herausfordernde Kunst steht ebenso im Fokus unserer Kulturpolitik wie die Stadtteilkulturzentren, die Geschichtswerkstätten, die öffentlichen Bücherhallen oder die lokalen Kulturinitiativen, die vielen Menschen Orientierung, Verständigung und Auseinandersetzung mit der eigenen Kreativität ermöglichen. Wir stehen für eine Kulturpolitik, die die umfassende kulturelle Bildung aller Kinder und Jugendlichen genauso wichtig nimmt wie die Hochkultur.

Unser neues Wahrzeichen wurde im Januar 2017 feierlich eröffnet

Seit der feierlichen Eröffnung ist die Besucherresonanz überwältigend: Im Juni 2019 knackte die Elbphilharmonie-Plaza die 10-Millionen-Besuchermarke. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass die „Elphi“ ein Konzerthaus für alle bleibt – durch günstige Tickets, ein vielseitiges Programm und umfangreiche Vermittlungsarbeit mit Veranstaltungen speziell für Kinder und Jugendliche. Jedes Hamburger Kind soll in seiner Schulzeit mindestens einmal ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen. 

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Maxim Schulz/www.mediaserver.hamburg.de

Kultureinrichtungen in den Stadtteilen stärken

Von besonderer Bedeutung für das kulturelle Leben in unserer Stadt ist die Stadtteilkultur. Ihre Institutionen wirken vor allem dort, wo die Menschen wohnen und leben – in den Quartieren. Aus diesem Grund kommt ihr wie auch den Angeboten der Kinder- und Jugendkultur eine ganz besondere Rolle zu: Stadtteilkultur wie Kinder- und Jugendkulturarbeit stärken zivilgesellschaftliche Strukturen, befördern den interkulturellen Dialog und bauen Brücken zwischen unterschiedlichen kulturellen Milieus. Damit liefern sie einen unschätzbaren Beitrag zur Willkommenskultur in unserer Stadt. Die Einrichtungen bei der Ausübung dieser elementaren Funktion zu unterstützen und maßgeblich zur Lebensqualität in unserer Stadt beizutragen ist uns daher ein zentrales Anliegen.

Sanierungsfonds 2020 auch für Kultur

Dem erheblichen Sanierungsbedarf bei bedeutenden Denkmälern und Kultureinrichtungen sind wir durch die Einrichtung des Sanierungsfonds 2020 begegnet und wir werden diesen Weg auch  in Zukunft weitergehen. Gleichzeitig ist für die sachgemäße Instandhaltung unserer Einrichtungen im Grundsatz ein neuer, innovativer Ansatz gefragt – daher werden wir eine Reihe an Kulturinstitutionen in ein Mieter-Vermieter-Modell überführen. So ist eine angemessene Instandhaltung der Substanz gewährleistet und die tatsächlichen Kosten werden über die Mietaufwendungen transparent im Haushalt abgebildet.

Unser Ziel ist klar: Wir wollen unseren Kultureinrichtungen weiterhin verlässliche und gute Rahmenbedingungen garantieren, sodass die Akteure sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.

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