Rechenschaftsbericht November 2023 - September 2025 Zum Inhaltsverzeichnis Zusammenarbeit der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein Die Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg als gemeinsamer Lebens-, Wirtschafts- und Verkehrsraum war ein zentraler Schwerpunkt der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. In den Sitzungen des Ausschusses für die Zusammenarbeit der beiden Länder zwischen Ende 2023 und Anfang 2025 wurden zahlreiche Themen behandelt, die zeigen: Herausforderungen wie Klimaanpassung, Mobilitätswende und Innovation lassen sich nur gemeinsam wirksam gestalten. Mit der Großen Anfrage zur Metropolregion Hamburg (Drs. 22/16730) haben wir eine Bilanz gezogen, um sichtbar zu machen, was Hamburg in den fünf Jahren seit der OECD-Studie zur Metropolregion Hamburg (MRH) erreicht hat. Die MRH hat mit einer gemeinsamen Zukunftsagenda konkrete Schritte zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit eingeleitet. Die administrative Fragmentierung wird durch sektorübergreifende Projekte u. a. in den Bereichen Innovation, Mobilität, Wohnungsmarkt und Fachkräftesicherung aktiv angegangen. Hamburg spielt als Kernstadt eine zentrale Rolle, etwa beim Aufbau einer Innovationsagentur und der Weiterentwicklung von Mobilitätsstrategien. Die Innovationskraft der Region hat sich laut aktuellem EU-Scoreboard deutlich verbessert, wobei Hamburg europaweit zu den führenden Regionen zählt. Ein Höhepunkt war die gemeinsame Ausschussreise in die Metropolregion Rotterdam–Den Haag. Ziel war es, sich über zentrale Zukunftsthemen wie Innovationsförderung, regionale Wirtschaftsentwicklung und die Rolle von Metropolregionen im europäischen Kontext auszutauschen. In Gesprächen mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erhielten die Delegationen wertvolle Einblicke in die niederländische Strukturpolitik und erfuhren, wie die enge Verzahnung von Hochschulen, Start-ups und öffentlichen Einrichtungen aktiv vorangetrieben wird. Besondere Aufmerksamkeit galt zudem der Rolle von Strategieberatung und Stadtwirtschaftsförderung in der regionalen Entwicklung. Die Reise bot wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg. Darüber hinaus wurde in mehreren Sitzungen die enge Abstimmung bei der Planung und Umsetzung großer Verkehrsinfrastrukturprojekte beraten. In einer gemeinsamen Sitzung mit DEGES und der Autobahn GmbH wurden unter anderem der Neubau der Rader Hochbrücke, der Ausbau der A 20 und A 23 sowie der Baufortschritt beim A 7-Tunnel in Altona erörtert. Der hohe Koordinierungsbedarf zwischen beiden Ländern wurde deutlich. Auch Wissenschaft und Forschung standen auf der Tagesordnung: Bei einer Sitzung am Helmholtz-Zentrum hereon in Geesthacht diskutierten die Abgeordneten mit Expert:innen zu den Themen Wasserstoffwirtschaft, Offshore-Wind und Küstensysteme. Das Zentrum ist Teil der HelmholtzGemeinschaft und zählt zu den führenden
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