Rechenschaftsbericht November 2023 - Oktober 2025

Rechenschaftsbericht November 2023 - September 2025 Zum Inhaltsverzeichnis 13 Kinderrechte weiter stärken: Überprüfung, Weiterentwicklung, Umsetzung und Einhaltung gesetzlicher Grundlagen, fachlicher Standards und Regeln in der Kinder- und Jugendhilfe – Verbesserung der Interaktion der verschiedenen Systeme und Akteurinnen und Akteure“ im Familien-, Kinder- und Jugendausschuss beraten. (Drs. 22/17916) Die 70 konkreten Empfehlungen der Enquete-Kommission waren über 5 Jahre eine hervorragende und über die Grenzen Hamburgs hinweg viel beachtete Grundlage zur Stärkung der Rechte und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen. Die „Frühen Hilfen“ sind Teil des Kinderschutzes in Hamburg und ein unverzichtbares Element der präventiven Familienarbeit in Hamburg. Sie sorgen dafür, dass Familien bereits ab der Geburt eines Kindes umfassende Unterstützung angeboten wird. Babylotsen sprechen Familien bereits in den Geburtskliniken an, beraten und unterstützen Familien bei der Bewältigung von belastenden Situationen, die durch die neue Lebenssituation mit einem Neugeborenen entstehen können. Familienteams bieten in den Stadtteilen langfristige Betreuung an und sind eng mit der sozialen Infrastruktur vor Ort vernetzt. Dieses wichtige Angebot unterstützen wir weiter (Drs. 22/17220). Seit 2021 ist das Kinderkompetenzzentrum Childhood-Haus Hamburg am Universitätsklinikum Eppendorf eine zentrale Einrichtung für den medizinischen Kinderschutz in Hamburg. Das Childhood-Haus ist eine ambulante Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die Opfer oder Zeuge von jeglicher Form von Gewalt oder Sexualdelikten geworden sind oder geworden sein könnten. Auch diese wichtige Einrichtung haben wir weiter unterstützt (Drs. 22/17220). Mit einer Expertenanhörung im Ausschuss und einer parlamentarischen Initiative haben wir den medizinischen Kinderschutz in Hamburg gestärkt, indem wird den interkollegialen Austausch von Ärzt:innen im Kinderschutzfall mit verschiedenen Maßnahmen unterstützen (Drs. 22/14937). Offene und sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe Die offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), die sozialräumlichen Angebote, die Jugendsozialarbeit und die Familienhilfe stehen allen jungen Menschen und ihren Familien offen. Sie übernehmen eine wichtige Rolle in der Prävention sowie in der niedrigschwelligen und ambulanten Begleitung von Kindern und ihren Familien. Auch für die Integration von minderjährigen Geflüchteten in den Stadtteilen, die mit Ihren Eltern in Wohnunterkünften leben, können sie eine wichtige Rolle spielen. Vielerorts konnte das Netz der sozialräumlichen und offenen Angebote verstärkt werden, um lokal auf diese Bedarfe zu reagieren. Die finanziellen Mittel für die verschiedenen Hilfen wurden in den letzten zehn Jahren kontinuierlich verstärkt. Die Rahmenzuweisungen für die bezirkliche Jugendarbeit wurde um insgesamt 3 Millionen Euro erhöht, was einer Steigerung von gut 10 Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht. Darauf aufbauend konnten auch im Haushalt 2024/2025 wieder die Kostensteigerungen, insbesondere für Tarifsteigerungen, berücksichtigt werden. Zudem unterstützen wir die Sanierung der baulichen Infrastruktur (Drs. 22/ 17220). Mit einer Initiative zum Haushalt 2024/2025 haben wir zudem eine Beratungsstelle unterstützt, die Kindern, die in Familien mit alkoholkranken Eltern aufwachsen, Hilfsangebote macht (Drs. 22/17220).

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